Freitag, 3. April 2020

Dinkelbrot

Ihr seid der Hammer - so viele talentierte Brot-Bäckerinnen unter meinen Lesern. Mich erreichen eigentlich täglich tolle Bilder von euren Broten - und sie schmecken euch so - das freut mich ganz besonders.
Und weil jeder verschiedene Mehle zu Hause hat, solls für jeden ein passendes Rezept geben. Heute also eins für Dinkelbrot. Entschuldigt bitte den unsauberen Anschnitt - das passiert wenn man Brot zu warm anschneidet - aber meine Männer im Haus konnten nicht mehr länger warten.

Ach ja: ihr könnt euch gerne jederzeit bei aufkommenden Fragen bei mir melden. Und auch bei Verbesserungsvorschlägen - ich bin ja auch nur eine Hobbybäckerin - falls ihr Fehler in meinen Rezepten findet oder Vorschläge habt wie etwas besser funktioniert - ich freue mich immer über Feedback.


Zutaten:
500 g Sauerteig
280 g Wasser lauwarm
250 g Dinkelmehl
150 g Dinkelvollkornmehl
15 g Salz
1-2 EL Brotgewürz

Zubereitung:
1. Zuerst werden alle Zutaten in eine Rührschüssel gegeben und am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine für ca. 5 min. auf kleinster Stufe geknetet.
2. Diesen Teig zugedeckt (mit einem feuchten Geschirrtuch) für ca. 3-4 h gehen lassen. (Wer nicht so lange warten möchte gibt 20 g Germ in den Teig und muss nur 1 h warten.)
3. Danach auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche per Hand "falten" - also flach drücken und zu der gewünschten Form einschlagen (ein tolles Hilfsmittel zum Einschlagen ist eine Teigkarte) und in einem mit einem Geschirrtuch belegtem und bemehlten Gärkörbchen (oder einer passenden Schüssel) nochmals abgedeckt ca. 1 h gehen lassen.
4. In der Zwischenzeit das Backrohr samt Backblech auf 250° (O/U-Hitze) vorheizen.
5. Dann wird das Brot auf das heiße Backblech gestürzt.
6. Nun kommt das Brot in das Backrohr - den Boden vom Backofen besprüht ihr jetzt kräftig mit  Wasser oder schüttet direkt etwa 100 ml Wasser unten rein und schließt das Backrohr.
7. Nach ca. 15 min. wird die Temperatur auf 180° reduziert und das Brot wird für 45-50 min. fertig gebacken.
8. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!



Donnerstag, 2. April 2020

Roggenweckerl

Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen meine Rezepte backen - vor allem bei den Brotrzepten bekomme ich gerade so viele Rückmeldungen. Das freut mich so sehr, dass ich mir dachte: Jetzt wo alle Sauerteig haben, müssen mehr Rezepte damit her, damit er nicht vergessen wird und regelmäßig gefüttert wird.
Also 1x pro Woche soll er aus dem Kühlschrank raus und angefüttert werden. Wollt ihr mal nichts backen füttert ihn einfach mit nur 1 EL Mehl und 1 EL Wasser, lasst ihn 12 h bei Zimmtertemperatur und danach hält er es wieder 1 Woche im Kühlschrank aus.
So ein Sauerteig hat ein bisschen was von einem Tamagotchi, falls das noch wer kennt :D

Nun also ein neues Sauerteigrezept: Roggenweckerl - ich freu mich wenn ihr sie ausprobiert.

Zutaten:
250 g Sauerteig

250 g Roggenmehl
100 ml Wasser lauwarm
10 g Salz
1 TL Kümmel gemahlen (oder Brotgewürz)

wer mag: Kümmel ganz zum Bestreuen

Zubereitung:
1. Zuallererst wird der Sauerteig angefüttert. Dazu in gewohnter Manier 125 g Roggenmehl, mit 125 ml Wasser und dem Anstellgut aus dem Kühlschrank verrühren und 12 h reifen lassen.
2. Vor dem Backen nicht vergessen wieder etwas vom Sauerteig abzweigen und in den Kühlschrank geben.
3. Nun alle Zutaten in die Rührschüssel geben und ca 4-5 min. auf kleinster Stufe kneten lassen.
4. Danach etwa 3-4 h abgedeckt gehen lassen (oder wenn es Abend ist kann er langsam im Kühlschrank über Nacht gehen - morgens etwa 1 h vor Bearbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.)
5. Nun den Teig in 6 gleich große Stücke teilen, rund schleifen und dann flach zu einem Oval drücken und dann zur Mitte hin einschlagen. An den Enden zu Spitzen "zwirbeln". Mit der Naht nach unten auf Backpapier legen und abdecken.
6. Jetzt wird das Backrohr samt Backblech bei 250° vorgeheizt.
7. Sobald das Backrohr die Temperatur hat, werden die Weckerl umgedreht mit der Naht nach oben und kräftig mit Wasser besprüht. Wer mag, kann die Weckerl jetzt auch noch mit zB. Kümmel bestreuen.
8. Nun dürfen die Weckerl samt Backpapier auf das heiße Backblech und kommen für 20 min. bei 250°  (O/U-Hitze) ins Backrohr, dass in der unteren Hälfte auch noch kräftig mit Wasser besprüht wird.
Nach der Backzeit auf einem Gitter auskühlen lassen und genießen.
Gutes Gelingen!




Sonntag, 22. März 2020

(Werbung) Schokomuffins mit Butter


Und hier ist mein 2. Schokomuffins-Rezept - mein liebstes Schokomuffins-Rezept. Wahrscheinlich weil darin Butter ist und ihr wisst ja Butter macht alles ein Stück besser :D
Ein Teil der grob gehackten Schokolade kommt oben auf den Teig - das sorgt für die - wie ich finde - schöne Optik.
Das tolle Muffinrad gibt es derzeit bei tchibo.at in der Themenwelt "Frohes Brunchen" - Aber nicht nur das - es gibt noch weitere tolle Produkte - die zeige ich euch weiter unten. Werbung.


Zutaten:
120 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
200 g Mehl
25 g Backkakao
1 Prise Salz
1/2 Pkg. Backpulver
175 ml Milch
200 g gehackte Schokolade

Zubereitung:
1. Zuerst wird ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt, sowie die Schokolade grob gehackt (außer ihr verwendet Schokodrops oder ähnliches)
2. Nun wird die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig gemixt.
3. Dann werden die Eier einzeln untergerührt.
4. Jetzt werden Mehl, Kakao, Salz, Backpulver und Milch hinzugefügt und so kurz als möglich miteinander verrührt.
5. Zum Schluss werden 2/3 der Schokolade per Hand untergehoben und die Masse am besten mit einem Esslöffel auf die 12 Formen verteilt. Die restliche Schokolade wird ebenso auf die 12 befüllten Förmchen oben drauf verteilt.
6. Nun dürfen die Muffins für 25 min. bei 180° ins Backrohr. Danach aus dem Backrohr und aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
Gutes Gelingen.













Dienstag, 17. März 2020

Handsemmerln

Dieses Rezept wurde schon so oft gebacken, verfeinert, verändert wie kein anderes. Aber jetzt bin ich so zufrieden, dass es in eure Hände darf. Probiert die Semmeln unbedingt aus - kreiert gerne andere Formen, wer keine Handsemmeln machen möchte, flechtet Flesserl, dreht Spitze - ganz wie ihr wollt :D

Der Teig ist auch sehr angenehm zu formen - auch für Kinderhände. Und da ich weiß, dass viele von euch das Rezept so bald als möglich backen wollen, sitze ich jetzt extra für euch dran, damit es so schnell als möglich online sein kann.

Von meinen Probebäckerinnen darf ich ausrichten, dass die Semmeln auch am nächsten Tag noch vorzüglich schmecken.

Zutaten:
500 g Weizenmehl
200 g Milch
100 g Wasser lauwarm
10 g Zucker (oder Honig)
12 g Salz
5 g Germ (oder 1/2 Pkg. Trockengerm)
25 g Butter zimmerwarm

Zubereitung:
Ihr entscheidet ob ihr die Semmerl gern abends vorbereiten und morgens frisch backen möchtet (dann Teig bereiten und im Kühlschrank über Nacht langsam gehen lassen - morgens raus nehmen, Semmerl formen, 1/2 h gehen lassen und dann backen ODER
Teig am Abend bereiten, 1h gehen lassen, Semmerl formen, am Blech abgedeckt im Kühlschrank lassen und morgens rausnehmen, Backrohr vorheizen und dann backen ODER
Teig bereiten, 1 h gehen lassen, Semmerl formen, 30 min. gehen lassen und backen.

1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken ca 5 min. auf kleinster Stufe kneten. Danach abgedeckt für ca. 1 h gehen lassen. (oder eben in den Kühlschrank geben)
2. Nach der Gehzeit den Teig in 9 gleich große Stücke teilen und rund schleifen bzw. zu Kugeln formen. Diese Kugeln zu Handsemmeln formen (ihr findet dafür viele Anleitungsvideos im www bzw. bei mir auf Instagram in den Highlights) und verkehrt rum auf das Backblech legen.
3. Abgedeckt können diese nun aufs Backen warten.
4. Vor dem Backen die Semmerl wieder umdrehen - mit dem Muster nach oben - gut mit Wasser  besprühen, das Backrohr auf 250° vorheizen und sobald die Temperatur erreicht ist wird das Blech in das Backrohr gegeben, das Backrohr unten gut mit Wasser besprühen und die Semmeln für 17 min. bei 250° O/U-Hitze backen.(Jeder Ofen backt anders - schaut ab 12 min. drauf) 
5. Danach die Semmeln auf einem Gitter auskühlen lassen und genießen!
Gutes Gelingen!





Freitag, 13. März 2020

Kürbiskern-Brot

Vielleicht ist ja jetzt für einige die richtige Zeit gekommen um einen Sauerteig anzusetzen und sich im Brot backen zu versuchen? Vielleicht nützen wir auch die Zeit, die wir nun eventuell mit unseren Kindern verbringen ihnen zu zeigen wie so ein Laib Brot gemacht wird? Ich denke das könnte ein spannendes Wochenprojekt werden von Sauerteig anfüttern bis zum Brot backen. Auf Instagram habe ich auch eine Videoanleitung in meinen Highlights abespeichert - vom Sauerteig bis zum Bauernbrot.
Bei Fragen meldet euch gerne jederzeit.

Nun kommt aber ein neues Brotrezept. Wie immer bei einem Sauerteigbrot wird am Vorabend der Sauerteig angefüttert und weil dieses mal Kürbiskerne drin sind werden die auch gleich eingeweicht (MUSS nicht sein aber scheinbar sind sie so bekömmlicher und ziehen dem Brot weniger Wasser).

Also am Vorabend für 300 g Sauerteig 150g Roggenmehl mit 150 ml lauwarmen Wasser verrühren.
In einem weiteren Behältnis gebt ihr 300 g Wasser und 50 g Kürbiskerne.

Zutaten:
200 g Roggenmehl
300 g Dinkelmehl
15 g Salz
5 g Brotgewürz
10 g Germ (kann bei längerer Gehzeit weggelassen werden)
50 g Kürbiskerne
300 g Sauerteig
300 g Wasser

Zubereitung:
1. Wie oben bereits beschrieben am Vorabend Sauerteig anfüttern (150 g Roggenmehl + 150 ml Wasser + Sauerteig aus dem Kühlschrank) und Kürbiskerne in 300 g Wasser einweichen.
2. Am nächsten Morgen bzw. ca 12 h später werden alle trockenen Zutaten in eine Rührschüssel gegeben - miteinander vermengt und zum Schluss der Sauerteig sowie die Kürbiskerne samt Wasser dazu gegeben.
3. Nun wird der Teig mit dem Knethaken der Küchenmaschine etwa 5 min. auf kleinster Stufe geknetet und danach abgedeckt und für etwa 1h gehen gelassen - wer ohne Germ backt gibt dem Teig bitte 3-4 h Zeit.
4. Danach wird das Backrohr inkl. Backblech auf 250° (O/U-Hitze) vorgeheizt und der Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zusammengeschlagen/-gefaltet und in einem Gärkörchen nochmal abgedeckt gehen gelassen.
5. Wenn das Backrohr die Temperatur hat, heißes Backblech entnehmen, Brot aus dem Gärkörbchen drauf stürzen und ins Backrohr schieben. Dieses unten nochmal kräftig mit Wasser besprühen oder ca. 100 ml Wasser direkt unten rein schütten und dann das Brot etwa 10 min. bei 250° backen und dann die Temperatur auf 200° reduzieren und etwa 50 min. fertig backen.
6. Danach aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!




Montag, 2. März 2020

Schoko Muffins (mit Öl)

Ich habe festgestellt, dass es kaum Muffin-Rezepte bei mir am Blog gibt. Das liegt daran, dass ich früher eigentlich immer Cupcakes gemacht habe und nicht der größte Muffins-Fan war. Das änderte sich heuer schlagartig. Mit einem Kindergartenkind sind Muffins der volle Renner. Bei allen Geburtstagsfesten im Kindergarten gab es bisher Muffins, weil die einfach am unkompliziertesten für alle sind. Otto's Geburtstag ist erst im Juli - das heißt ich habe noch Zeit einige Muffin-Rezepte durchzuprobieren :).
Eines habe ich schon heute für euch - ein einfaches Schoko-Muffin-Rezept mit Öl, es folgt bald ein Schoko-Muffin-Rezept mit Butter. Ich lass euch die Wahl zwischen den beiden - ich persönlich vergesse ja viel zu oft die Butter aus dem Kühlschrank zu nehmen und bin dann froh, ein Rezept mit Öl zu haben.


Zutaten:
3 Eier
100 ml Öl (ich verwende Rapsöl)
200 ml Milch
250 g Kakao
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
100 g Schokolade gehackt

Zubereitung:
1. Zuerst wird ein Muffinblech mit Muffinförmchen ausgelegt und das Backrohr auf 200° vorgeheizt.
2. Nun werden die Eier mit dem Öl schaumig weiß geschlagen.
3. Dann wird die Milch untergerührt.
4. Kakao, Zucker, Mehl und Backpulver in einer seperaten Schüssel mit einem Esslöffel verrühren und dann unter die Eiermasse rühren (nur kurz - bis alles miteinander vermengt ist).
5. Zum Schluss die gehackte Schokolade mit einem Esslöffel unterheben.
6. Jetzt wird die Masse auf die 12 Förmchen verteilt eingefüllt.
7. Nun für 20 min. bei 200° backen.
8. Danach aus dem Backrohr nehmen - in der Form etwas auskühlen lassen und dann aus der Form nehmen und am besten auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!

Wer mag bestreicht die Muffins noch mit Schokoglasur und beklebt sie mit Smarties.




Montag, 17. Februar 2020

Fruchtikus-Torte

Letztes Wochenende durfte ich eine Geburtstagstorte backen. Vorgegeben war das Thema "Regenbogen". Die typische Regenbogentorte mit eingefärbten bunten Biskuitböden habe ich vor Jahren schon einmal gemacht, wollte ich aber wegen des großen Aufwands nicht nochmal machen. Schließlich ist Zeit doch Mangelware :D

Nun ist es diese Fruchtikustorte geworden, die vor allem in der (gekauften) Deko das Thema "Regenbogen" aufgriff. Natürlich könnt ihr oben jede andere Deko oder aber auch nur Obst als Deko verwenden.
Zutaten:
für das Biskuit:
7 Eier getrennt
7 EL Wasser
300 g Zucker
250 g Mehl
1 Prise Salz

für die Creme:
1000 g Mascarino
250 g Topfen streichfähig
120 g Staubzucker gesiebt
abgeriebene Schale 1 Zitrone

2 Gläschen Fruchtikus á 125 g "Rote Früchte"
3 Blatt Gelatine

125 g Himbeeren

1 große Rolle Smarties

1 Becher Schlagobers
1 Pkg. Sahnesteif

Zubereitung:
Biskuit am besten am Vorabend zubereiten:
Zuerst wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und eine  Springform (26cm) gefettet und gebröselt.
1. Eiklar mit 1 Prise Salz und 100 g Zucker zu Eischnee schlagen.
2. Dotter mit Wasser und 200 g Zucker schaumig weiß rühren.
3. Eischneemasse unter die Dottermasse heben.
4. Zum Schluss das Mehl gut unterrühren.
5. Nun die Masse in die Springform füllen und bei 180° für  50 min. backen.
6. Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen, überkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

Am Backtag wird das Biskuit 2 mal mit einem Brotmesser durchgeschnitten und der oberste Teil am besten auf ein Drehteller gelegt. (Wer einen Tortenring hat, spannt diesen herum.)

Nun wird die Creme zubereitet:
1. Mascarino, Topfen, Staubzucker und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben und so kurz als möglich miteinander verrühren.

Jetzt wird die Fruchtikusschicht vorbereitet:
1. Gelatine in kaltes Wasser einweichen
2. Fruchtikus in ein hohes schmales Gefäß geben und mit einem Pürierstab fein pürieren.
3. Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und in einem Topf auf der Herdplatte zerlassen.
4. Die flüssige Gelatine sehr langsam unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in die Fruchtikusmasse rühren.

Jetzt wird die Torte zusammengestellt:
1. Der erste Boden wird mit 1/3 der Mascarino Creme bestrichen, darauf folgt die Hälfte der Fruchtikusmasse.
2. Dann kommt der mittlere Boden drauf und wieder 1/3 Mascarinomasse und darauf die 2. Hälfte der Fruchtikusmasse.
3. Nun wird der unterste Boden umgedreht aufgelegt (damit man einen sehr flachen Abschluss hat) und mit der restlichen Mascarinomasse von oben (dann den Tortenring abnehmen) bis zu den Seiten unten eingestrichen (am besten mit einer Winkelpalette).
Danach ist es gut wenn die Torte 1-2 h kühlen kann.

Nun folgt der Feinschliff:
1 Becher Schlagobers mit 1 Packung Sahnesteif aufschlagen und die ganze Torte nocheinmal einstreichen (damit keine Brösel mehr zu sehen sind). Und dann darf dekoriert werden: Smarties, Himbeeren und was immer ihr noch draufhaben möchtet. Die Deko habe ich bestellt und verlinke sie am Ende des Blogbeitrags.

Gutes Gelingen!



Samstag, 15. Februar 2020

Ciabatta-Brot

Eigentlich sollte dieses Brot den Namen "Weizenmischbrot" bekommen, aber alle Verkoster inkl. mir sagten: Das schmeckt nach Ciabatta - also bekommt es den Namen "Ciabatta-Brot". Wer gerne möchte, kann noch Olivenstücke und/oder getrocknete Tomaten mit in den Teig geben (im 4. Schritt).


Zutaten:
360 g Weizenmehl
250 g Sauerteig
300 g Wasser lauwarm
10 g Salz
5 g Brotgewürz
10 g Germ

Zubereitung:
1. Sauerteig aus 125g Roggenmehl und 125g lauwarmen Wasser am Vorabend mit einer kleinen Menge Sauerteig verrühren und über Nacht abgedeckt gehen lassen.
2. Am Backtag werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und mit dem Knethaken auf kleinster Stufe etwa 5 min. geknetet.
3. Dieser Teig darf dann abgedeckt mind. für 1 h gehen.
4. Danach den Teig auf eine bemehlte (Roggenmehl) Arbeitsfläche geben und mit Hilfe einer Teigkarte flach drücken und einschlagen/falten zur gewünschten Form.
5. In ein mit einem Geschirrtuch ausgelegtem und bemehlten Gärbkörbchen geben und abgedeckt gehen lassen.
6. Backrohr inkl. Backblech auf 230° (O/U-Hitze) vorheizen.
7. Das Brot auf das heiße Backblech stürzen und mit Wasser besprühen. Dann in das Backrohr geben und dieses großzügig mit Wasser besprühen. Dann das Backrohr schließen und für ca. 15 min. bei 230° backen.
8. Danach die Hitze auf 200° reduzieren und für 40 min. fertig backen.
9. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!



Dienstag, 11. Februar 2020

Mohnsemmeln

Da ich ein riesengroßer Mohnflesserl-Fan bin habe ich meine Handsemmeln in Mohn getunkt. Das müsst ihr nicht unbedingt - es können auch einfach Semmeln werden. Für mich jedoch steigert der Mohn den Geschmack extrem.
Ich habe wirklich viele Rezepte ausprobiert, bevor ich euch nun dieses Semmelrezept gebe. Für einige wird der Sauerteig wohl etwas ungewohnt sein, aber ich finde die wirklich sensationell. Ich verspreche aber an meinem Semmelrezept ohne Sauerteig und dafür Weizenmehl weiterzuarbeiten und sobald ich damit zufrieden bin, kommt auch das am Blog - vielleicht dann als Salzstangerl?!?


Zutaten:
450 g Dinkelmehl
300 g Sauerteig
220 g Wasser lauwarm
13 g Salz
15 g Backmalz (Gerstenmalzmehl)
10 g Germ

weiters:
Roggenmehl zum Ausarbeiten
Wasser in einer Sprühflasche
Blaumohn und grobes Salz zum Tunken

Zubereitung:
1. Aus den angegebenen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten und diesen abgedeckt für zumindest 1h gehen lassen.
2. Danach den Teig in ca 9 gleiche Teile teilen (ca 120g pro Stück) und jedes Teigstück zu einer Kugel drehen dann flachdrücken und zu Handsemmeln formen (Auf youtube gibt es Anleitungsvideos - dieses hier ist eines davon)
3. Die geformten Handsemmeln abgedeckt gehen lassen, bis alle Semmeln gemacht sind.
4. Jetzt wird das Backrohr auf 230° (O/U-Hitze) vorgeheizt.
5. Während der Vorheizzeit können die Semmeln wenn gewünscht getunkt werden - dafür einfach Semmel kräftig mit Wasser besprühen und in Mohn bzw. Mohn/Salz tunken (Mohn auf ein flaches Teller geben und Semmel verkehrt rum tunken)
6. Sobald das Backrohr aufgeheizt ist, wird das Blech hineingegeben und gleichzeitig das Backrohr großzügig mit Wasser besprüht. Danach werden die Semmeln für 20 min. bei 230° gebacken.
7. Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen und am besten auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!





Freitag, 7. Februar 2020

Käse Knäcker

Mal ehrlich, wer hat noch das Gefühl seinem Kind irgendwie ständig das Gleiche zur Jause in den Kindergarten oder Schule mitzugeben? Mein kleiner Kindergartenjunge mag auf jeden Fall sehr gerne mal Knäckebrot, deshalb habe ich diese Käse Knäcker für ihn gebacken. Einfach gemacht und schmeckt superlecker - nicht nur als Jause - auch als Partysnack toll!
Probiert sie unbedingt aus! Die Menge reicht für 2 Blech voll.


Zutaten:
250 g Sauerrahm
240 g Dinkelmehl
10 g Leinsamen
5 g Kräutersalz

zum Bestreuen:
Kürbiskerne
ger. Käse (zB Emmentaler)

Zubereitung:

1. Den Teig am Vorabend zubereiten: alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig rühren. Diesen abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur rasten lassen.
2. Am nächsten Morgen den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, Stücke in gewünschter Größe ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Dann mit Kürbiskernen und Käse bestreuen und für 25 min. bei 200° ins Backrohr (bzw. bis sie eine leichte Farbe bekommen.)
Gutes Gelingen!







Montag, 27. Januar 2020

Smarties Cookies

Kaum zu glauben aber wahr - es gibt wieder mal ein neues süßes Rezept. Mir schwirren schon seit Ewigkeiten diese Cookies im Kopf und nun hab ich sie endlich gebacken und fotografiert und vor allem für euch niedergeschrieben.
Die Fotos machen richtig Lust auf Frühling und die Temperaturen die gerade herrschen unterstreichen die Frühlingslaune noch. Langsam aber doch verliere sogar ich die Geduld aufs Warten auf den Schnee... mal sehen ob noch was kommt.
 

Derweil viel Spass mit dem neuen Rezept:

Zutaten:
100 g Butter zimmerwarm
250 g brauner Zucker
2 Eier
50 g Kakao
100 g gehackte dunkle Schokolade
250 g Mehl
1 TL Backpulver
2-3 Päckchen Mini-Smarties

Zubereitung:
1. Zuerst werden 2 Backbleche mit Backpapier belegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt.
2. Nun kann die Schokolade über einem Wasserbad geschmolzen werden.
3. Dann wird Butter mit Zucker schaumig gerührt. Danach werden die Eier einzeln untergerührt.
4. Die geschmolzene Schokolade und der Kakao kommen ebenso dazu.
5. Zum Schluss Mehl mit Backpulver unterrühren.
6. Mithilfe von 2 Esslöffeln setzt man nun je 1 Esslöffel-Häufchen auf das Blech (genug Platz lassen, da die Cookie-Form durch verlaufen erreicht wird) und dekoriert die Häufchen mit Mini-Smarties.
7. Dann wird jedes Blech bei 180° für 10 min. gebacken.
8. Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen (die Cookies sind beim Rausnehmen noch weich und werden erst beim Abkühlen fest).
Gutes Gelingen!