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Montag, 12. Dezember 2022

Kekse: vegane Kokos-Schoko-Weihnachtssterne von laibundseele.at

Nach langer Blogpause komme ich nun mit etwas ganz Besonderem zurück. Einem veganen Keksrezept. Und zwar eines von Birgit von Laib & Seele. Birgit kommt aus meiner Region und sie macht extrem tolle Sachen - vegetarisch und vegan. Vor allem gibt es bei ihr Frühstücksboxen mit Lieferung und eine Yoga Einheit online oder persönlich dazu.  Als ich sie kennen lernte, hatten wir gleich ein Gesprächsthema: veganes Backen. Ich bin da ziemlich unerfahren aber auf jeden Fall interessiert. Sie hat mir sofort ein Rezept zugesagt, dass ich auf meinem Blog mit euch teilen darf. Nun sind die Sternchen gemacht, sind superlecker und ich darf euch das Rezept hier verraten:

Zutaten:

180 g Dinkelmehl + ein bisserl mehr für die Arbeitsfläche
60 g Staubzucker
125 g kalte, vegane Butter (z.B.: Flora)
250 g vegane Kochschokolade (bin bei Spar fündig geworden)
250 ml Hafercuisine
120 g Kokosflocken
Kleine Ausstechform Sterne

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl & Staubzucker sieben und vermischen, Butter würfelig schneiden und dazugeben. Alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten. Klappt per Hand oder mit der Küchenmaschine. Anschließend den Teig für 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen (verschlossen in einer Frischhaltedose).
  2. Währenddessen die vegane Schokolade fein hacken. Hafercuisine erhitzen (nicht kochen), den Topf vom Herd nehmen und anschließend die Kuvertüre mit einem Schneebesen einrühren, bis sie komplett geschmolzen ist. Abkühlen lassen uns bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen.
  3. Heize dein Backrohr auf 160 ° Heißluft oder 180° O-/U-Hitze vor. Mürbteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen & mit dem Ausstecher Sterne ausstechen. Achte darauf, dass du eine gerade Anzahl an Sternen ausstichst. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Kekse 12 – 15 Minuten goldbraun backen. Anschließend vorsichtig vom Backpapier nehmen & vollständig auskühlen lassen.
  4. Ca. 60 g Kokosflocken unter die Schokocreme rühren. In einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen & auf die Hälfte der Kekse spritzen. Mit einem zweiten Stern abdecken. Übrige Kokosflocken auf ein Teller geben und die Kekse auf der Seite (den Kanten) darin rollen, damit die Kokosflocken an der herausragenden Schokofülle kleben bleiben.
  5. Kekse fertig, jetzt darf genascht werden :). Die Kokos-Schoko-Kekse halten luftdichtverschlossen ca. 2 Wochen.







Donnerstag, 9. Dezember 2021

Zimtsternchen

 Diese Kekse sind etwas anders als andere. Die "Grund"sternchen sind aus Germteig und sind bisher in einer Zucker/Vanille Mischung gewälzt worden und sind eher Vanillekipferl ähnlich. Nachdem ich gerne Kekse mit Zimt Geschmack wollte und Zimtsterne für mich der absolute Feind zum Backen sind - nie wieder mach ich die - so eine Patzerei - sind diese Sternchen entstanden. Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Zutaten:
300 g Mehl
250 g Butter
20g Germ oder 1 Säckchen Trockengerm
1 EL Zucker
3 EL Milch
1 Ei
1 Prise Salz

zum Wälzen:
100 g Kristallzucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
In einer kleinen Tasse den Germ mit einem Esslöffel Zucker flüssig rühren (Wer Trockengerm verwendet, kann sich diesen Schritt sparen und gibt das Säckchen direkt zu den anderen Zutaten). In eine große Rührschüssel zu dem Mehl, der zimmerwarmen Butter, dem Ei und der Prise Salz (Salz am besten in eine Ecke geben - soll nicht direkt mit dem Germ in Kontakt kommen - bei Trockengerm ist das egal) geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig rühren, der sich von der Schüssl löst - das kann etwas dauern und stärkt die Arme. Dann einen Deckel auf die Schüssel oder ein Geschirrtuch und ACHTUNG kalt stellen. Normalerweise wird Germteig ja immer warm gestellt aber hier ist das anders. Ich hatte meinen etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank, dann auf der bemehlten Arbeitsfläche auswalken (etwa 3 mm) und kleine Sterne (oder was ihr gerne mögt) ausstechen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 10 min. backen.
Anschließend noch warm in der Zucker/Zimt Mischung wälzen und in einer Keksdose sammeln.
Das Rezept ergibt etwa 4 Bleche voll Kekse.
Gutes Gelingen!





Dienstag, 30. November 2021

Kekse: Lebkuchen

Auch heuer gibt es wieder einen Foodblogger Christkindlmarkt auf Instagram bei dem ich mitwirken darf. Ich möchte euch meinen erprobten, beliebten Lebkuchen zeigen, der schon lange Zeit am Blog ist, viel nachgebacken wurde und einfach ein neues Foto vertragen hat. Ich empfehle auf jeden Fall die doppelte Menge zu machen, damit es sich auszahlt :D

Zutaten:
2 Eier
200 g Rohrohrzucker
2 EL Honig (ca. 60 g)
1 TL Natron
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Ceylon-Zimt (wer Cassis Zimt verwendet nimmt nur 1/4 TL)
300 g Mehl (150g Roggenmehl/150 g Weizenmehl)

außerdem:
Mehl zum Verarbeiten
Mandelblätter oder Nüsse zum Verzieren

Zubereitung:
Den Teig am besten am Vorabend folgendermaßen zubereiten: Eier mit Zucker, Honig, Natron und Gewürzen schaumig mixen, dann die Mixstäbe durch die Knethaken ersetzen und das Mehl in das Eiergemisch einarbeiten - dann den klebigen Teig auf die bemehlten Arbeitsfläche und mit etwas Mehl per Hand zu einem schönen Teig kneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Bevor es nun ans auswalken und ausstechen geht bitte den Teig ca. 1 h davor aus dem Kühlschrank nehmen. Dann am besten 2 Backbleche mit Backpapier vorbereiten und das Backrohr auf 180° vorheizen.

Nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 mm dick ausrollen - nach Lust und Laune ausstechen, mit verquirrltem Ei oder Wasser bestreichen und evtl. mit Mandelblätter, Nüssen etc. dekorieren. Dann kommen die Kekse für 8-9 min. ins Backrohr (am besten ihr stellt euch einen Timer). In der Zwischenzeit kann das 2. Blech vorbereitet werden. Nach Ablauf der Backzeit das Blech rausnehmen, etwas überkühlen lassen, dann die Kekse in eine Schüssel geben und wieder befüllen während Blech Nr. 2 im Rohr ist.

Ich wünsche gutes Gelingen!





Dienstag, 23. November 2021

Kekse: Nuss-Nougat Kekse (Anzeige)

 Bei mir sind es wirklich eher die Klassiker, die immer wieder am Keksteller landen. Ich brauch da keine großartigen Experimente. Mir reicht es schon statt Marmelade mal mit Schoko zu füllen - das ist Abwechslung genug. :D

Werbung: Von Tchibo durfte ich ein paar Produkte (siehe Fotos) testen - unter anderem die Linzer Ausstecher, die dank ihres Materials super im Geschirrspüler zu reinigen sind. Deshalb musste was mit einem Loch her - und ich mag immer gern nussig und schokoladig - so sind dieses Nuss-Nougat Kekse entstanden: Mürbteig mit Haselnüssen und Nuss Nougat Fülle. Sie schmecken herrlich. Wer noch mehr Geduld hat könnte die Kekse noch super mit Schokospritzer und darüber gehackten Haselnüssen verzieren. Schaut euch doch auch unbedingt die wunderschönen Keksdosen an - ich habe eine mega Freude damit!

Zutaten:

Mürbteig:
250 g Weizenmehl
100 g Puderzucker
150 g ger. Haselnüsse
200 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:
200 g Nuss Nougat

Zubereitung:

Für den Mürbteig alle Zutaten zu einem Teig kneten - die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für zumindest 1 h in den Kühlschrank geben (ich mach das immer über Nacht).
Wenn es ans Kekse backen geht, das Backrohr auf 180° vorheizen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen - nun den Teig einmal gut durchkneten und mit dem Teigroller gleichmäßig 4 mm ausrollen und dann mit den gewünschten Formen ausstechen und im Backrohr für ca. 9 min. backen. Danach aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.
Die Oberteile auf Küchenpapier legen und mit Staubzucker bestreuen, die Unterteile mit dem im Wasserbad verflüssigten Nuss Nougat bestreichen und dann mit dem Oberteil belegen - fertig!
Ich mache immer aus den letzten Teigresten, die zu warm zum Ausrollen werden ein paar Engelsaugen um alles aufzubrauchen. Dazu einfach kleine Kugeln formen und mit dem Stiel eines Holzkochlöffels Mulden eindrücken - die können dann ebenso mit Nuss Nougat oder auch Marmelade gefüllt werden.

Gutes Gelingen!











Samstag, 12. Dezember 2020

Dotterbusserl (Kekse)

Alle Jahre wieder - vergeht mir die Adventzeit viel zu schnell. Morgen zünden wir schon die 3. Kerze an. Ich bin schon so voller Vorfreude - heuer feiern wir zum ersten Mal nur zu 4. Nur ich, mein Mann und unsere Kinder. Mein Leben lang haben wir immer bei meiner Familie im richtig großen Kreis gefeiert, was ich immer sehr gemocht habe, aber heuer probieren wir es mal so. Wir haben das übrigens schon vor den ganzen Regeln und Bestimmungen so für uns beschlossen ;)

Und nun zu meinem voraussichtlich letztem Keksrezept für diese Saison. Meiner Meinung nach war ich ausreichend fleissig beim Kekse backen - nicht alle Sorten haben es auf den Blog geschafft. Kekse die mich wahnsinnig gemacht haben werden nie wieder gebacken und landen auch nicht für euch am Blog. Die vielen Eidotter schrecken etwas ab, aber  ich plane meine Keksliste ja immer nach dem Eier- bzw. Eiweiß und Eidotter-Verbrauch. Da braucht man nur Eiweiß - dort nur Eidotter und damit man nicht nach jedem Keksebacken Eierspeise essen muss (sollte Schlimmeres geben) hab ich heute also ein Rezept zur Dotterverwertung für euch. 

Ich kann euch die Dotterbusserl wirklich sehr ans Herz legen, denn das Rezept ist so einfach, man dressiert die Kekse und muss nichts ausrollen und ausstechen und außerdem schmecken sie sooo köstlich. Total weich - einfach herrlich! Und außerdem sind sie wirklich schnell gemacht!

Viel Freude mit dem Rezept - lasst sie euch schmecken!

Zutaten:

8 Eidotter
90 g Staubzucker
2 Pkg. Vanillezucker
130 g Mehl

zum Füllen: 4-5 EL Marillenmarmelade

zum Verzieren: 30 g Schokolade mit 20 g Butter


Zubereitung:

1. Zuerst werden 2 Blatt Backpapier und Backblech vorbereitet und das Backrohr auf 180° O/U-Hitze vorgeheizt - wer mit Umluft beide Blech aufeinmal backt, reduziert die Hitze auf 170°.

2. Jetzt werden Eidotter mit Staubzucker und Vanillezucker sehr lange schaumig hellgelb gemixt. Anschließend wird das Mehl untergerührt (nur so kurz wie nötig bis sich alles schön verbunden hat).

3. Die Masse wird in einen Dressiersack mit runder Lochtülle gefüllt und kann anschließend relativ eng aufdressiert werden - die Busserl müssen nicht wunderschön dressiert werden - sie zerlaufen leicht und werden schön gleichmäßig "hoch".

4. Die Busserl backen 10 min. bei 180° O/U-Hitze bzw. 170° Heißluft - bitte habt ein Auge drauf - jeder Ofen backt anders - sie sollen hell bleiben und nicht braun werden.

5. Danach aus dem Backrohr nehmen und samt Backpapier auf die Arbeitsfläche zum Auskühlen ziehen.

6. Nun kann die Marmelade erhitzt werden bis sie flüssig ist (in einem Topf auf der Herdplatte) und damit die Busserl zusammengestellt werden (je mit ca 1/2 TL Marmelade).

7. Wer jetzt noch die Motivation hat schmelzt Schokolade mit Butter über dem Wasserbad und verziert damit seine Dotterbusserl.

Gutes Gelingen!








Donnerstag, 10. Dezember 2020

Windbäckerei/Windringe (Kekse)

 Leider fallen heuer ja die Christkindlmärkte aus - deshalb haben wir (24 verschiedene Blogger) jeden Tag ein Rezept zum Thema Christkindlmarkt für euch vorbereitet. Ich darf heute das 10. Türchen öffnen und habe für euch Windbäckerei bzw. Windringerl oder was auch immer ihr aus der Baiser-Masse dressiert. Unter dem Hashtag #bloggerchristkindlmarkt findet ihr auf Instagram alle Beiträge. Morgen öffnet Simone von chez_simonemarie das 11. Türchen für euch.

Die Windringe eignen sich mit einem schönen Band auch toll als Christbaumschmuck oder auch zur Verzierung für das Weihnachtsdessert.

Nun aber viel Spaß und gutes Gelingen mit diesem Rezept:


Zutaten:

3 Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Feinkristallzucker
70 g Staubzucker gesiebt

Zubereitung:

1. Backrohr auf 100° O/U-Hitze oder 90° Heißluft vorheizen und ein bzw. zwei Blech mit einem frischen Blatt Backpapier auslegen. Darauf achten dass alle Backutensilien (Schüssel/Schneebesen/Teigspachtel) sauber, fettfrei und trocken sind.

2. Zuerst wird das Eiweiß von 3 Eiern mit einer Prise Salz sehr lange zu einem steifen, schnittfestem Eischnee geschlagen. Dann löffelweise und sehr langsam den Feinkristallzucker dazugeben und immer weiter mixen. Wenn keine Kristalle mehr zu hören sind - sprich der Zucker vollständig aufgelöst ist und der Schnee, wenn man den Schneebesen rausnimmt nicht verläuft, sondern die Form genauso hält ist alles richtig.

3. Nun wird der gesiebte Staubzucker per Hand vorsichtig untergehoben.

4. Einen Dressiersack mit einer Sterntülle in ein hohes schwerer Glas stellen und mit der Masse befüllen.

5. Nun kann nach Lust und Laune dressiert werden - ich habe Ringe, Pünktchen und Bäumchen versucht. Wer mag kann die Leckereien auch mit Zuckerperlen verzieren. Die Masse ergab bei mir 2 Blech voll Windbäckerei.

6. Die Windbäckerei backt nun bei 100° O/U-Hitze bzw. 90° Heißluft - bei Heißluft könnt ihr gleich beide Blech reingeben - wer nur O/U-Hitze hat wie ich, muss nacheinander backen für 1 h bei einem Spalt geöffneter Backrohrtür (ich habe dazu einfach einen Holzkochlöffel in die Tür gesteckt). Der offenen Spalt sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Backrohr kann und das Baiser austrocknet und nicht gatschig/matschig/pickig (ich finde das richtige Wort dafür nicht) wird.

7. Danach vollständig auskühlen lassen und luftdicht verpackt kühl aufbewahren.

Gutes Gelingen!








Sonntag, 29. November 2020

Nussecken (Kekse)

 Oh wow - ihr könnt es ja kaum erwarten. Auf Instagram habe ich heute gezeigt wie ich die Nussecken in Schokolade tunke, da wollten alle gleich das Rezept. Nun ja, die Kinder schlafen - also setze ich mich gleich hin um euch das Rezept zu tippen. Die Nussecken sind echt himmlisch und vor allem einfach gemacht - ohne Ausstechen - einfach am Blech machen und dann noch heiß in Ecken schneiden und sobald sie ausgekühlt sind noch Tunken - fertig!

Ich kann euch nicht versprechen, dass ich in diesem Tempo weiterhin Kekse backen werden, aber ihr findet schon viele Keksrezepte am Blog. Schaut einfach unter K wie Kekse im Register A-Z - dort habe ich alle Keksrezepte verlinkt.

Zutaten:

für den Mürbteig:
210 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
100 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
200 g Butter

zum Bestreichen:
6 EL Marillenmarmelade

Belag:
140 g Butter
140 g Zucker
1 TL Vanillepaste oder 1 Pkg. Vanillezucker
5 EL Wasser
200 g Haselnüsse ger.
100 g Walnüsse ger.

zum Tunken:
1 Becher Schoko-Kuchen-Glasur

Zubereitung:

1. Zuerst wird aus den Zutaten vom Mürbteig der Teig geknetet. Diesen einwickeln und in den Kühlschrank geben.

2. Nun wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und das Backblech sowie ein Bogen Backpapier vorbereitet.

3. Jetzt wird der Belag zubereitet: Butter, Zucker, Vanille und Wasser in einem Topf am Herd zerlassen. Dann die Nüsse einrühren und die Masse zur Seite stellen um sie überkühlen zu lassen.

4. Anschließend wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und auf dem bemehlten Bogen Backpapier in der Größe des Bleches gleichmäßig ausgerollt - sollte es zu klebrig werden einfach etwas Mehl darüber streuen.

5. Der ausgerollte Teig wird nun samt Backpapier auf das Blech gezogen und mit Marillenmarmelade gleichmäßig bestrichen. 

6. Zum Schluss kommt noch der Nussbelag darüber. Mit einem nassen Löffel lässt sich die Masse leichter verstreichen.

7. Anschließend wird das Blech bei 180° für 22 min. gebacken.

8. Nach der Backzeit werden die Ecken noch heiß geschnitten - ich habe das mit einem gewellten Tomatenmesser gemacht - erst in Quadrate und dann diagonal zu Ecken.

9. Sobald sie ausgekühlt sind können die Ecken nach Lust und Laune getunkt werden.

Gutes Gelingen!






Mittwoch, 25. November 2020

Kokosbusserl (Kekse)

Wer meine Engelsaugen gebacken hat oder aus anderen Gründen 2 Eiweiß im Kühlschrank hat, der hat hier ein Rezept für eine kleine Menge Kokosbusserl zum Eiweiß verwerten. Wer natürlich gerne mehr Kokosbusserl möchte, verdoppelt das Rezept am besten.

Ich verwerte meine Eiweiß am liebsten aber immer gleich - nicht weil sie nicht länger halten würden, aber weil ich dann nicht mehr weiß wieviele Eiweiß das waren.... Ja ich weiß, man könnte das auch beschriften...aber wer würds denn machen :D

PS: Ich hatte ein klein bisschen zu wenig Kokosflocken, darum haben sie die Form nicht schön gehalten und gewinnen bestimmt keinen Schönheitspreis - eure werden bestimmt hübscher!

Zutaten für etwa 2 Blech voll:

2 Eiklar
130 g Staubzucker
150 g Kokosflocken
Saft 1/2 Zitrone

Zubereitung:

1. Backrohr auf 170° O/U-Hitze vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen. (Zweiten Bogen Backpapier vorbereiten)

2. Das Eiweiß sehr steif schlagen, dann den Staubzucker einrühren und gut einmixen. Zum Schluss die Kokosflocken und den Saft einer halben Zitrone unterrühren.

3. Die Masse in einen Dressiersack mit größter Sterntülle füllen und kleine Busserl auf das Backpapier aufdressieren.

4. Die Kokosbusserl bei 170° für 15 min. backen.

Gutes Gelingen!


Tipp: Dressiersack in ein hohes schwerer Glas stecken zum einfacheren Befüllen!

Wer mag, kann die Busserl auch auf Oblaten dressieren.






Samstag, 21. November 2020

Engelsaugen (Kekse)

 Schon letztes Jahr hatte ich Engelsaugen auf meiner to bake Liste, aber habe es nicht mehr geschafft. Jetzt bin ich aber froh, sie gleich gemacht zu haben. Die schmecken so herrlich und sind super einfach gemacht. Bestimmt auch für Kinderhände gut geeignet, denn Kugeln formen ist eigentlich die einzige Herausforderung. Mama bohrt dann noch ein Loch mit einem Holzkochlöffelstiel hinein und schon werden sie gebacken. 

Eigentlich wollte ich die Hälfte mit Marmelade füllen wie es sich gehört und die andere Hälfte mit Schokolade, aber ich hab mit Schokolade begonnen und das schmeckte sooo köstlich, dass ich alle mit Schokolade gefüllt habe. Ein Tipp: mit einer kleinen Spritze oder auch diese Aufziehspritzen die bei Kinder Medikamenten-Säften dabei sind ist das Befüllen der Löcher ganz einfach.

Ich bin gespannt was ihr zu diesen Engelsaugen oder auch Husarenkrapfen genannt sagt. Das Rezept reicht für etwa 3 Blech voll Kekse das waren bei mir 70 Stück.

Zutaten:

200 g Butter
100 g Zucker
2 Eigelb
1 TL Vanillepaste oder 1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
70 g ger. Mandeln

zum Füllen: 100 g Lieblingsschokolade mit 2 TL Öl (im Wasserbad schmelzen)
oder 100 g Lieblingsmarmelade (erhitzen und glatt rühren)

Zubereitung:

1. Alle Zutaten rasch (per Hand) zu einem Teig kneten. Diesen eingewickelt mind. 1 h im Kühlschrank rasten lassen. Ich bereite ihn immer am Vorabend zu und gebe ihn dann etwa 1/2 h vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank.

2. Das Backrohr auf 200° O/U-Hitze vorheizen und Backblech sowie 3 Bögen Backpapier vorbereiten.

3. Aus dem Teig ca. 2 cm große Kugeln formen und auf das Backpapier setzen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels je eine (tiefe) Mulde in jeden Keks drücken.

4. Die Kekse für 12 min. bei 200° backen und danach mit dem Backpapier vom Blech abziehen und auskühlen lassen. Das inzwischen 2. vorbereitete Backpapier samt Keksen auf das heiße Blech ziehen und wieder für 12 min. backen. Vorgang wiederholen bis kein Teig mehr übrig ist.

5. Die ausgekühlten Kekse mit Staubzucker bestreuen und nach Lust und Laune (mit Hilfe einer Spritze) befüllen.

Gutes Gelingen!