Samstag, 21. November 2020

Engelsaugen (Kekse)

 Schon letztes Jahr hatte ich Engelsaugen auf meiner to bake Liste, aber habe es nicht mehr geschafft. Jetzt bin ich aber froh, sie gleich gemacht zu haben. Die schmecken so herrlich und sind super einfach gemacht. Bestimmt auch für Kinderhände gut geeignet, denn Kugeln formen ist eigentlich die einzige Herausforderung. Mama bohrt dann noch ein Loch mit einem Holzkochlöffelstiel hinein und schon werden sie gebacken. 

Eigentlich wollte ich die Hälfte mit Marmelade füllen wie es sich gehört und die andere Hälfte mit Schokolade, aber ich hab mit Schokolade begonnen und das schmeckte sooo köstlich, dass ich alle mit Schokolade gefüllt habe. Ein Tipp: mit einer kleinen Spritze oder auch diese Aufziehspritzen die bei Kinder Medikamenten-Säften dabei sind ist das Befüllen der Löcher ganz einfach.

Ich bin gespannt was ihr zu diesen Engelsaugen oder auch Husarenkrapfen genannt sagt. Das Rezept reicht für etwa 3 Blech voll Kekse das waren bei mir 70 Stück.

Zutaten:

200 g Butter
100 g Zucker
2 Eigelb
1 TL Vanillepaste oder 1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
70 g ger. Mandeln

zum Füllen: 100 g Lieblingsschokolade mit 2 TL Öl (im Wasserbad schmelzen)
oder 100 g Lieblingsmarmelade (erhitzen und glatt rühren)

Zubereitung:

1. Alle Zutaten rasch (per Hand) zu einem Teig kneten. Diesen eingewickelt mind. 1 h im Kühlschrank rasten lassen. Ich bereite ihn immer am Vorabend zu und gebe ihn dann etwa 1/2 h vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank.

2. Das Backrohr auf 200° O/U-Hitze vorheizen und Backblech sowie 3 Bögen Backpapier vorbereiten.

3. Aus dem Teig ca. 2 cm große Kugeln formen und auf das Backpapier setzen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels je eine Mulde in jeden Keks drücken.

4. Die Kekse für 12 min. bei 200° backen und danach mit dem Backpapier vom Blech abziehen und auskühlen lassen. Das inzwischen 2. vorbereitete Backpapier samt Keksen auf das heiße Blech ziehen und wieder für 12 min. backen. Vorgang wiederholen bis kein Teig mehr übrig ist.

5. Die ausgekühlten Kekse mit Staubzucker bestreuen und nach Lust und Laune (mit Hilfe einer Spritze) befüllen.

Gutes Gelingen!








Freitag, 20. November 2020

Vanillekipferl (Kekse)

 Lockdownbedingt geht es heuer schon etwas früher in die Kekseback-Saison - zumindest bei mir. Wer also schon gerne mit dabei ist, bittesehr: meine Vanillekipferl. Vanillekipferl sind ja sehr beliebt bei den Essern, weniger beliebt bei den Machern :D

Alle die schon mal Vanillekipferl gemacht haben wissen wahrscheinlich wovon ich spreche... wie zB. das Kipferl formen oder auch das Brechen der Vanillekipferl nach dem Backen. Ich habe hier ein Rezept, welches natürlich auch nicht bruchsicher ist aber mit ein paar Tipps habe ich es geschafft, dass nur 2 Kipferl gebrochen sind.

Das Rezept reicht für ca. 4 Blech voll Vanillekipferl. Ich habe 3 Blech voll mit Kipferl gemacht und das letzte Blech habe ich mit Vanillekugeln gemacht, und diese habe ich dann in den Resten von den überzuckerten Kipferl gerollt, sodass der Vanillezucker bestmöglich aufgebraucht wird. Und die Geduld fürs Kipferl formen war auch schon gegen Ende... :D

Zutaten:

300 g Butter
100 g Zucker
420 g Weizenmehl
150 g ger. Haselnüsse
1 TL Vanillepaste oder 2 Pkg. Bourbon-Vanillezucker

zum Bestreuen: 150 g Staubzucker + 2 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:

1. Alle Zutaten rasch (per Hand) zu einem Teig kneten. Diesen eingewickelt mind. 1 h im Kühlschrank rasten lassen. Ich bereite ihn immer am Vorabend zu und gebe ihn dann etwa 1/2 h vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank.

2. Das Backrohr auf 180° O/U-Hitze vorheizen und Backblech sowie 3-4 Bögen Backpapier vorbereiten.

3. Kleine Stücke vom Teig schneiden, in der Hand zu Kugeln und dann zu Rollen drehen und anschließend zu Kipferl formen und auf das vorbereitete Backpapier legen. Sobald ein Blech voll ist mit 180° für 10 min. backen und inzwischen die nächste Partie formen.

4. Sobald die Kipferl fertig gebacken sind das heiße Blech rausnehmen, die Kipferl samt Backpapier vom Blech ziehen, mit der Staubzucker/Vanillezuckermischung überzuckern (durch ein feines Sieb) und auskühlen lassen, bevor ihr sie anfasst (wegen Bruchgefahr) - daher auch mein Rat mehrere Bögen Backpapier zu verwenden.

5. Den Vorgang wiederholen bis kein Teig mehr übrig ist bzw. wenn ihr wollt wie ich aus der letzten Menge noch Kugeln formen (diese bitte 12 min. backen), die ihr dann in der Zucker/Vanillezuckermischung die auf den Backpapierbögen liegen bleibt wälzen könnt, damit nichts verschwendet wird.

6. Ausgekühlt vorsichtig in eine Keksdose legen oder sofort vernaschen.

Gutes Gelingen!








Mittwoch, 18. November 2020

Joghurtbrot mit Sauerteig

 Da war noch ein Becher Joghurt in meinem Kühlschrank - also kam der mit ins Brot - entstanden ist mein neues Joghurtbrot. Der Brotteig ist etwas fester als sonst, lässt sich wunderbar formen und reisst nicht so sehr auf wie zB das Bauernbrot.

Und wie ich durch meine Leser weiß, sind da Geschmäcker verschieden - die einen habens gerne aufgerissen, die anderen wollen gerne schöne gleichmäßige Brote usw.

Mit diesem Rezept würde das Brotbacken auch ohne Gärkörbchen funktionieren, der Teig lässt sich wunderbar von Hand zu einem Laib formen. Und wer gerne ein Muster in seinen Laib ritzen möchte ist mit diesem Rezept auch gut bedient.

Also dann, viel Freude damit!

Zutaten:

200 g Sauerteig
250 g lauwarmes Wasser
250 g Roggen(vollkorn)mehl
500 g Weizenmehl T700
15 g Salz
2 EL Brotgewürz
200 g Naturjoghurt

für Eilige: 10 g Germ 


Zubereitung:

1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine für ca. 5 min. auf kleinster Stufe kneten.

2. Diesen Teig abgedeckt für mind. 4 h gehen lassen (wer Germ dazugegeben hat muss nur 1 h warten). 

3. Danach wird der Teig auf einer mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche zu einem Laib gefaltet/geformt  und in ein bemehltes Gärkörbchen gegeben. Hier darf das Brot abgedeckt nochmal mind. 1 h gehen (bzw. 1/2 h für alle die Germ mit in den Teig gegeben haben)

4. In dieser Zeit wird das Backrohr samt Blech auf 250° O/U-Hitze vorgeheizt.

5. Sobald das Backrohr die Temperatur hat, wird das heiße Blech rausgenommen und das Brot aus dem Gärkörbchen auf das heiße Blech gestürzt.

6. Nun kommt das Brot in das Backrohr - den Boden vom Backofen besprüht ihr jetzt kräftig mit Wasser oder schüttet direkt etwa 100 ml Wasser unten rein und schließt das Backrohr.

7. Nach ca 15 min. wird die Temperatur auf 230° reduziert und das Brot noch 40 min. fertig gebacken.

8. Nach der Backzeit wird das Brot aus dem Backrohr genommen und darf auf einem Gitter auskühlen.

Gutes Gelingen!