Montag, 28. Oktober 2019

[Anzeige] Bauernbrot mit Sauerteig

Ja, ich gebe zu ich musste mich auch an das Thema Brotbacken mit Sauerteig erst herantasten. Wenn man aber mal Sauerteigbrot gebacken und vor allem gegessen hat, möchte man es nicht mehr missen. Und jetzt wo die Tage wieder kürzer werden und man wieder mehr Zeit im Haus verbringt, gibt es nichts besseres als der Duft von frisch gebackenem Brot im Haus während die Kinder im Haus spielen, oder?
 


Und wer Kinder hat, versteht warum man so viel wie möglich selber machen will - denn so weiß man genau was drin ist. Und ein Butterbrot und ein Stück Obst ist - zumindest bei uns - die perfekte Jause für Zwischendurch. Und wenn der kleine Herr mal gar keine Pause machen kann vom Spielen, dann darf auch mal im Kinderzimmer neben dem Spielen gegessen werden.

Diese tolle Holz-Parkgarage steht bei uns heuer am Wunschzettel für das Christkind. Wir haben die jetzt übers Wochenende für das Christkind getestet - dieses kann ab Dienstag, 29.10.2019 bei Tchibo.at Holzspielsachen einkaufen. Es gibt auch noch einen Kaufladen, einen Einkaufswagen und vieles mehr. Schaut einfach mal rüber - Achtung: gibt es nur online!
Otto`s Urteil: Die Parkgarage ist voll super und er möchte die am liebsten für immer haben - hat sich nun aber doch überreden lassen, sie sich vom Christkind zu wünschen auch wenn das, seiner Meinung noch ewig dauert. :D
Ich habe ihm erklärt, dass wir die Garage für das Christkind testen dürfen, damit alle Kinder die sich eine Parkgarage wünschen so eine tolle bekommen können. Jetzt wird sie wieder verpackt und darf bis Weihnachten warten und ihn dann noch einmal erfreuen. Schön wenn die Kinder einem noch alles glauben. :D Bitte verpfeifft mich nicht bei ihm :)


Bauernbrot mit Sauerteig (50% versäuert)


Ich habe heute ein Rezept für einen 1 kg-Laib für euch. Wie ihr zu dem angegebenen Sauerteig kommt erkläre ich unterhalb vom Rezept.

Zutaten:
250 g Roggenmehl (Typ 960)
170 g Weizenmehl (Typ 700)
500 g Sauerteig
20 g Germ
250 g lauwarmes Wasser (Achtung Angabe in g und nicht in ml)
15 g Salz (2 TL)
1-2 EL Brotgewürz gemahlen (je wie intensiv man die Gewürze gerne hat)

weiters: Roggenmehl für die Arbeitsfläche und zum Einkneten

Zubereitung:
1. Zuerst werden alle Zutaten in eine Rührschüssel gegeben und am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine für ca. 5 min. auf kleinster Stufe geknetet.
2. Diesen Teig zugedeckt (mit einem feuchten Geschirrtuch) für ca. 30 min. gehen lassen.
3. Danach auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche per Hand "falten" - also flach drücken und zu der gewünschten Form einschlagen und in einem mit einem Geschirrtuch belegtem und bemehlten Gärkörbchen (oder einer passenden Schüssel) nochmals abgedeckt ca. 20 min. gehen lassen.
4. In der Zwischenzeit das Backrohr samt Backblech auf 250° vorheizen.
5. Dann wird das Brot auf das heiße Backblech gestürzt und mit Wasser besprüht.
6. Nun kommt das Brot in das Backrohr - den Boden vom Backofen besprüht ihr jetzt auch mit einigen Sprühern Wasser und schließt das Backrohr.
7. Nach ca. 10 min. wird die Temperatur auf 180° reduziert und das Brot wird für 40-45 min. fertig gebacken.
8. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!


Wie komme ich nun aber zu meinem Sauerteig?

Entweder selber ansetzen oder im Supermarkt einen (flüssigen) kaufen. Wenn man danach regelmäßig Brot backt kann man seinen Sauerteig immer wieder weiter vermehren. Wenn ihr jemanden kennt, der regelmäßig backt könnt ihr bestimmt auch fragen ob ihr einen bekommt (es reicht eine Esslöffelmenge zum starten).
Ihr habt nun eine kleine Menge Sauerteig - das Rezept dass ihr backen wollt verlangt aber nach zB 500 g Sauerteig. Am Vorabend nehmt ihr die kleine Menge Sauerteig aus dem Kühlschrank, vermengt sie mit 250 g Roggenmehl und 250 g zimmerwarmen Wasser und lasst ihn über Nacht abgedeckt (am besten einen Kunststoffdeckel auflegen - nicht fest verschließen) bei Zimmertemperatur gehen. Vor dem Backen entnehmt ihr wieder 1-2 EL voll und gebt in vermengt mit 1 EL Roggenmehl und einem kleinen Schluck Wasser gut verschlossen in den Kühlschrank für das nächste mal backen. Mit dieser Aufbewahrungsart hält euer Sauerteig mind. 1 Woche.






PR Sample Parkgarage von Tchibo.at


Mittwoch, 16. Oktober 2019

Allerheiligenkranz

Ein Rezept für den Allerheiligenstriezel ist schon lange auf meinem Blog - heuer hab ich mir was Neues überlegt. Mein Patenkind ist ja nicht so der große Fan vom Allerheiligenstriezel - mal schauen ob er mit dem gefüllten Kranz mehr Freude hat. Und natürlich alle Golis und Gedis die evtl. keine Lust auf flechten haben :D
Man könnte ihn auch "Allerheiligenstriezel für Anfänger" nennen :D.


Zutaten:
250 g Weizenmehl glatt Typ 700
250 g Weizenmehl universal Typ 480 (ihr könnt ebenso glatt und griffig mischen oder komplett universal verwenden)
2 Dotter
20 g Germ frisch oder 1 Pkg. Trockenhefe
10 g Salz (2 TL)
50 g Zucker
50 g Butter
250 g Milch

einige Löffel Marillenmarmelade, Nougatcreme oder einfach eure Lieblingsfülle

1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:
1. Zuerst wird der Germteig zubereitet. Dazu Milch mit Butter in einem Topf lauwarm erwärmen und von der Platte nehmen.
2. Dann Mehl, Dotter, Germ, Salz und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem lauwarmen Milch/Butter-Gemisch übergießen.
3. Nun mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten und dann abgedeckt ca. 30 min. gehen lassen (wer Trockenhefe verwendet lieber die doppelte Zeit gehen lassen).
4. Dann wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchgeknetet und auf 8 gleich große Stücke geteilt und zu Kugeln geformt - diese für weitere 10 min. rasten lassen.
5. Jetzt kann das Backrohr auf 180° vorgeheizt werden.
6. Nun wird jede Kugel abwechselnd mit Nougatcreme oder Marillenmarmelade gefüllt - dafür wird die Kugel flachgedrückt, mit einem TL Fülle befüllt und dann gut verschlossen wieder zur Kugel geformt.
7. Die Kugeln werden in eine befettete Kranzform gelegt und mit dem verquirrltem Ei bestrichen. Dann wieder für 10 min. rasten lassen, nochmal bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen und für 25 min. bei 180° backen.
8. Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen, Kranz-Seite lösen und auskühlen lassen. Ausgekühlt auf ein Teller stürzen, und dann wieder auf das Servierteller stürzen, damit die Hagelzuckerseite wieder oben ist.
9. Ich bewahre Germ-Bäckereien immer verschlossen im Kuchenbehälter auf, damit nix austrocknet.
Gutes Gelingen!






Rezeptinspiration von "Backen mit Christina"

Samstag, 12. Oktober 2019

Kürbiskuchen am Blech

Kürbis, Walnuss und Zimt ist eine tolle Kombination - das verspreche ich euch. Ein absolut herbstlicher Blechkuchen - in gewohnter Manier natürlich einfach gemacht und super lecker! Ich wünsche euch viel Spass mit dem Rezept und lasst mich wissen, wie es euch schmeckt.


Zutaten:
500 g Kürbisfleisch (zB. Butternuss oder Hokkaido)
4 Eier
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
200 ml Öl (zB. Rapsöl)
2 TL Zimt
1 Prise Salz
150 g ger. Walnüsse
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

Zubereitung:
1. Zuerst wird ein tiefes Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Kürbisfleisch fein geraspelt.
2. Nun kann das Backrohr auf 180° vorgeheizt werden.
3. Jetzt werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig weiß aufgeschlagen.
4. Dann wird das Öl untergerührt und Zimt, Salz, Nüsse, Mehl und Backpulver untergehoben.
5. Zum Schluss werden die Kürbisraspeln per Hand untergemengt.
6. Nun kann die Masse auf das Backblech gestrichen und etwa 25-30 min. bei 180° gebacken werden.
7. Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreut genießen.
Gutes Gelingen!