Montag, 16. April 2018

Baby Cookies

Heute habe ich wieder mal ein Rezept für die Kinderecke. Leider kommt die Kinderecke nicht ganz so gut an wie ich es mir vorgestellt hatte. An was liegt es? Habe ich nicht so viele Leser mit Kinder? Sind die Rezepte nicht die richtigen? Oder wird eh fleißig nachgebacken und ich bekomme nur kein Feedback?



Ich habe auf jeden Fall eine neue Idee - ich versuche zukünftig die Kinderecke-Rezepte immer am Hochstuhl zu fotografieren, sodass am ersten Blick zu erkennen ist, was ein Kinderrezept ist.  Ich werbe damit unbezahlt für Stokke und ihren Tripp Trapp - aber das mache ich mit gutem Gewissen. Ich hatte vor dem Tripp Trapp 2 andere Hochstühle, weil ich zu geizig für ihn war. Richtig zufrieden bin ich aber erst seit ich den habe - ich kann ihn wirklich mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich mag wie er mitwächst, die Farben, die Bezüge die so toll abzuwischen sind und dass er bei uns am Tisch sitzt. Wir verwenden den Tripp Trapp ohne den Tischchen. Das habe ich nur als Fotorequisite. Falls es jemanden interessiert: Unser Hochstuhl hat die Farbe forest green, der Bezug heißt grey star und der Tisch hat die Farbe storm grey.



Nun aber endlich zum Rezept: dieses ist so kurz und so einfach - darum musste etwas anderer Text in den Beitrag ;) Die Baby Cookies sind wirkklich was für die ganz Kleinen. Die etwas größeren, die schon Süßeres gewohnt sind werden wahrscheinlich weniger Freude damit haben - aber probiert es einfach aus - ihr seht an den Zutaten, dass sie es wert sind ausprobiert zu werden. Ich freu mich von euch zu hören, wie die Cookies bei euren Kleinen angekommen sind.



Zutaten:
100 g Obstbrei (ob Apfelmus, oder das Lieblingsgläschen des Kindes oder selbst püriert)
60 g feine Haferflocken

Zubereitung:
Backrohr auf 180° vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
Nun den Obstbrei und die Haferflocken in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Mit 2 Teelöffel die Masse auf das Backblech setzen und zu Cookies formen - die Cookies behalten genau die Form, so wie ihr sie auf das Blech setzt.
Dann für 20-25 min. backen - danach auskühlen lassen und genießen!
Gutes Gelingen!




Melamin-Teller: PR-Sample von siebenelefanten
Tray (Tisch) und Bezug für den Tripp Trapp: PR Samples von Stokke

Freitag, 13. April 2018

Apfel-Streusel-Kuchen

Streuselkuchen sind ja schon was ganz Feines, oder? Und Äpfel sind meist auch im Haus - deshalb gibt es bei uns heute diesen Apfel-Streusel-Kuchen.

Mal sehen ob bis am Sonntag noch was da ist - wir hoffen ja auf Grillwetter und da braucht es auch eine gute Nachspeise. Im Notfall wird er nochmal gebacken.

Ich hoffe ihr habt auch alle so tolles Wetter und wünsche euch ein tolles Wochenende!



Zutaten:
Streusel:
100 g Mehl
70 g Zucker (Rohrohrzucker)
1 TL Zimt
70 g Butter in Stückchen

Kuchen:
200 g Butter zimmerwarm
200 g Zucker (Rohrohrzucker)
1 Zitrone (abgeriebene Schale)
4 Eier
200 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

2-3 Äpfel geschält, entkernt und in Spalten geschnitten

Zubereitung:
Zuerst wird die Streuselkugel zubereitet - dafür Mehl, Zucker und Zimt miteinander vermengen, Butter dazu geben, mit den Händen zerbröseln bis Butter und der Rest miteinander verbunden sind, dann zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt für mind. 30 min. in den Kühlschrank geben.

Nun kann der Kuchen gerührt werden: Butter mit Zucker schaumig mixen, dann die abgeriebene Zitronenschale untermengen. Die Eier einzeln unterrühren und dann schaumig rühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben.

Backrohr auf 180° vorheizen.

Die Hälfte der Teigmasse in eine gefettete, gebröselte oder mit Backtrennspray besprühte Springform (26 cm) geben, mit der Hälfte der Äpfel belegen, dann den restlichen Teig über den Äpfeln verteilen und wieder mit Apfelspalten belegen. Nun wird die Teigkugel aus dem Kühlschrank genommen und mit Hilfe einer groben Raspel die Streusel geraspelt - diese über den Kuchen verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° für 45 min. backen.

Danach aus dem Backrohr nehmen, überkühlen lassen, aus der Form lösen und im Idealfall noch warm servieren.

Gutes Gelingen!








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Montag, 9. April 2018

Malakofftorte

Eine meiner Lieblingstorten ist die Malakofftorte. Ganz einfach und auf jeden Fall auch was für Anfänger. Ich glaube so eine muss ich mir noch für das Kuchenbuffet bei meiner Hochzeit wünschen. Die Malakoff dekoriert man sonst ja mit Biskotten (am besten halb in Schoko getunkt) aber sobald Erdbeeren verfügbar sind, kommen die bei mir überall drauf - ich liebe Erdbeeren!

Ich arbeite im Rezept mit Gelatineblätter und ich weiß, dass das viele nicht mögen - wer also nicht mit Gelatine arbeiten möchte ersetzt 1 Becher Schlagobers mit 1 Pkg. Qimiq natur - rührt diese glatt, dann Schlagobers und Staubzucker dazu und mind. 2h kühl stellen.


Zutaten:
Biskuit:
3 Eier
60 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
60 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

Creme:
750 ml Schlagobers
60 g Staubzucker
5 Blatt Gelatine

1 Pkg. Biskotten (ich hatte die von Manner)
1 Tasse Kaffee kalt
Mandeln gehobelt

Zubereitung:
Idealerweise bereitet man am Vorabend Biskuit und Creme zu und setzt die Torte am Serviertag zusammen (so dass sie noch mind. 2 h durchkühlen/durchziehen kann).
Für das Biskuit Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und dann Mehl mit Backpulver unterheben und im vorgeheizten Backrohr bei 180° für 15 min. backen.
Für die Creme erst die Gelatineblätter in kalten Wasser einweichen, dann Schlagobers mit Staubzucker steif schlagen. Nun die eingeweichte Gelatine ausdrücken, in einem Topf auf der Herdplatte erwärmen bis sie flüssig ist, dann 2-3 EL von der Creme in den Topf einrühren (mit einem Schneebesen) und dann alles vom Topf gut in die Creme einrühren. Wer nicht mit Gelatine arbeiten will sondern mit Qimiq liest die Anleitung ganz oben im Blogbeitrag.

Für das Zusammensetzen der Torte den Ring der Springform um das Biskuit legen und zumachen, dann eine Schicht Creme darauf verteilen, dann in Kaffee getunkte Biskotten darauf verteilen, diese wieder mit Creme bedecken, dann wieder eine Lage Biskotten und zum Schluss eine Lage Creme und dann kühlen. Gut gekühlt kann der Tortenring abgenommen werden und die Torte verziert werden. Ich habe gehobelte Mandeln und Erdbeeren verwendet.
Gutes Gelingen!






Dienstag, 3. April 2018

Apfelstrudel gezogen

Ich weiß nicht wie lange ich schon einen ganz normalen Apfelstrudel zeigen möchte. Nun hab ich es endlich geschafft ihn zu fotografieren bevor er weg ist. Ganz besonders stolz bin ich auf das 1. Foto wo ich Puderzucker drüber streue :D :D :D

Der Apfelstrudel kommt in die Kategorie "Kinderecke", da der gesamte Strudel 2 EL Zucker enthält und die könnten in jedem Fall auch weggelassen werden. Bei uns kommt bei den Erwachsenenstücken Puderzucker drauf - bei den Kinderstücken nicht - ja ich weiß wir sind fies - dennoch denke ich, ich tu meinem Kind einen Gefallen damit.

Aber wie immer gilt: jeder wie er mag! Zum Thema Zimt habe ich in der Kinderecke schon etwas in einem Infofeld geschrieben - also warum ich Ceylon-Zimt verwende...

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:
300 g Mehl
1 Prise Salz
1 EL Öl
230 g lauwarmes Wasser

50 g Butter

1 kg Äpfel (entkernt, geschält und feinblättrig geschnitten)
2 EL Zucker
2 EL Zimt
(Rosinen)

Zubereitung:
1. Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig rühren - abgedeckt mind. 1 h bei Raumtemperatur rasten lassen.
2. 50 g Butter in eine Auflaufform geben und im Backrohr bei 180° zergehen lassen.
3. Den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten, sodass er nicht mehr klebrig ist - gegebenenfalls noch etwas Mehl einkneten. Dann auf ein bemehltes Baumwolltuch geben, dünn ausrollen und dann per Hand ziehen - umso größer umso besser. Im Idealfall kann man durch den Teig hindurch sehen.
4. Äpfel, Zucker und Zimt (wer mag: auch Rosinen) auf dem Teig verteilen und dann mithilfe des Tuches zu einem Strudel rollen. Diese in die gebutterte Auflaufform geben und etwa 1 h bei 180° backen.
Gutes Gelingen!






Dienstag, 27. März 2018

Apfelkranz

Kurz hat er sich schon blicken lassen - der Frühling. Dann hat der Winter nochmal kurz Hallo gesagt - momentan ist auf das Wetter echt kein Verlass. Dafür auf dieses Rezept: super einfach und die Zutaten hat man eigentlich immer im Haus. Das perfekte last minute Rezept wenn sich spontan Besuch ansagt oder der plötzliche Kuchenhunger kommt. :)

Ein paar von euch haben im neuen "Über mich" schon gelesen, dass ich dieses Jahr heiraten werde. Nach einem Wechselbad der Gefühle (ich will unbedingt ganz groß heiraten/hätten wir es doch klein gehalten/der Caterer hat abgesagt - was mache ich jetzt/usw.) bin ich nun an dem Zeitpunkt angekommen wo ich mich wirklich sehr auf dieses Fest freue und meine Pinterest Suche lautet nicht nur Kuchen/Torten etc. sondern nun wedding/candy bar usw. Falls mir jemand von euch einen ultimativen Tipp geben möchte, was auf keiner Hochzeit fehlen darf oder was unbedingt fehlen soll - bitte immer her damit! :D

Nun aber zu meinem saftigen, leckeren Apfelkranz (wer keine Kranzform hat, kann natürlich auch in einer Springform backen).


Zutaten:
4 Eier
200 g Zucker (Rohrohrzucker)
150 ml Öl (Rapsöl)
150 ml Milch
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

2 Äpfel

Zubereitung:
1. Backrohr auf 180° vorheizen und Backform bröseln und fetten oder mit Backtrennspray aussprühen.
2. Äpfel entkernen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.
3. Eier mit Zucker sehr schaumig schlagen, Öl und Milch unterrühren und zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben.
4. Den Backformboden mit der Hälfte der Äpfel belegen - dann die halbe Teigmasse einfüllen - diese mit der zweiten Hälfte der Äpfel belegen und dann mit dem restlichen Teig auffüllen.
5. Im Backrohr für etwa 40 min. bei 180° backen.
6. Danach aus dem Backrohr nehmen, auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.
Gutes Gelingen!





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Sonntag, 25. März 2018

Knäckebrot - selbst gemacht

Von einer lieben langjährigen Freundin habe ich das Rezept für selbstgemachtes Knäckebrot bekommen - ich war sofort angetan und dachte dabei hauptsächlich an einen Zwischensnack für meinen kleinen Sohn. Also habe ich es sofort ausprobiert und bin nun hellauf begeistert. Die Menge ist etwa ein Blech voll - von der Haltbarkeit kann ich leider noch nicht viel berichten, da es bei uns immer sofort aufgegessen ist. Ob pur oder mit Butter und Kresse oder für Mama mit Proscuitto - wirklich lecker, einfach gemacht und vor allem weiß ich was drin ist und kann je nach Alter des Kindes mit dem Salz sparsam umgehen.



Zutaten:
250 g Sauerrahm
240 g Dinkelmehl
10 g Sesam
5 g (2 gestrichene TL) Kräutersalz

Zubereitung:
Den Teig am Vorabend zubereiten: alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig rühren.
Über Nacht abgedeckt bei Zimmertemperatur rasten lassen.
Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, Rechtecke oder Stangerl (das ist euch überlassen) ausschneiden und am mit Backpapier belegten Backblech bei 200° für 15-20 min. backen.
Gutes Gelingen!





Freitag, 16. März 2018

Zwetschkenkuchen

Zum Glück hab ich im Sommer vorgesorgt und genug halbierte Zwetschken eingefroren, denn ich hatte große Lust auf was Fruchtiges. Wer also so schlau war wie ich holt seine Zwetschken am besten jetzt aus dem Gefrierfach!



Zutaten:
250 ml Schlagobers
4 Eier
180 g Zucker
1 Pkg. (=8 g) Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pkg. (=14 g) Backpulver

ca. 300 g Zwetschken entsteint
1 EL Zucker

Zubereitung:
1. Schlagobers mit Eiern, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren.
2. Backrohr auf 180° vorheizen und eine Springform (26 cm) vorbereiten (fetten + bröseln oder mit Backtrennspray besprühen).
3. Mehl und Backpulver unter die Schlagobers/Eier Masse heben.
4. Teig in die Springform füllen, 15 min. vorbacken, dann mit den Zwetschken belegen und mit 1 EL Zucker bestreuen, wieder zurück ins Backrohr und weitere 35 min. fertig backen.
5. Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen, auskühlen lassen und dann genießen!
Gutes Gelingen!