Donnerstag, 9. Dezember 2021

Zimtsternchen

 Diese Kekse sind etwas anders als andere. Die "Grund"sternchen sind aus Germteig und sind bisher in einer Zucker/Vanille Mischung gewälzt worden und sind eher Vanillekipferl ähnlich. Nachdem ich gerne Kekse mit Zimt Geschmack wollte und Zimtsterne für mich der absolute Feind zum Backen sind - nie wieder mach ich die - so eine Patzerei - sind diese Sternchen entstanden. Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Zutaten:
300 g Mehl
250 g Butter
20g Germ oder 1 Säckchen Trockengerm
1 EL Zucker
3 EL Milch
1 Ei
1 Prise Salz

zum Wälzen:
100 g Kristallzucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
In einer kleinen Tasse den Germ mit einem Esslöffel Zucker flüssig rühren (Wer Trockengerm verwendet, kann sich diesen Schritt sparen und gibt das Säckchen direkt zu den anderen Zutaten). In eine große Rührschüssel zu dem Mehl, der zimmerwarmen Butter, dem Ei und der Prise Salz (Salz am besten in eine Ecke geben - soll nicht direkt mit dem Germ in Kontakt kommen - bei Trockengerm ist das egal) geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig rühren, der sich von der Schüssl löst - das kann etwas dauern und stärkt die Arme. Dann einen Deckel auf die Schüssel oder ein Geschirrtuch und ACHTUNG kalt stellen. Normalerweise wird Germteig ja immer warm gestellt aber hier ist das anders. Ich hatte meinen etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank, dann auf der bemehlten Arbeitsfläche auswalken (etwa 3 mm) und kleine Sterne (oder was ihr gerne mögt) ausstechen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 10 min. backen.
Anschließend noch warm in der Zucker/Zimt Mischung wälzen und in einer Keksdose sammeln.
Das Rezept ergibt etwa 4 Bleche voll Kekse.
Gutes Gelingen!





Samstag, 4. Dezember 2021

Roggen-Weizenbrot

 Tatsächlich habe ich in letzter Zeit einige Brote ausprobiert aber die hatten es nicht bis hier her geschafft weil sie eben nicht so der Knaller waren. Aber hier hab ich wieder mal ein Knallerbrot! Zumindest für mich. Ich hoff euch schmeckts auch so.

Zutaten:

500 g Sauerteig

270 g Weizenbrotmehl (Typ 1600) alternativ: Vollkornweizenmehl
150 g Roggenmehl (Typ 960)
20 g Germ (kann auch weggelassen werden)
250 g lauwarmes Wasser (Achtung Angabe in g und nicht in ml)
15 g Salz (2 TL)
1-2 EL Brotgewürz gemahlen (je wie intensiv man die Gewürze gerne hat)

weiters: Roggenmehl für die Arbeitsfläche und zum Einschlagen

Zubereitung:
1. Am Vorabend wird aus 1-2 EL Anstellgut und 250 g Roggenmehl und 250 ml Wasser der Sauerteig in der Rührschüssel angesetzt. Dieser soll abgedeckt (am bestem mit einem Kunststoffdeckel) 8-12 h gehen.
2. Am Backtag wird zuerst wieder Anstellgut (1-2 EL) für das nächste mal Backen entnommen und fest verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt.
3. Dann wird der Sauerteig mit dem Wasser, Salz und Brotgewürz zu einer cremigen Konstistenz verrührt. (wer Germ verwendet bröckelt auch diesen in diesem Schritt dazu)
4. Danach kommen die restlichen Zutaten (Roggenmehl und Weizenmehl) dazu und der Teig wird am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine für ca. 5 min. auf kleinster Stufe geknetet.
2. Diesen Teig zugedeckt (mit einem feuchten Geschirrtuch oder Kunststoffdeckel) für ca. 4 h gehen lassen. Wer mit Germ backt, muss dem Teig nur etwa 1 h Zeit geben.
3. Danach auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche per Hand "falten" - also flach drücken und zu der gewünschten Form einschlagen (ein tolles Hilfsmittel zum Einschlagen ist eine Teigkarte) und in einem mit einem Geschirrtuch belegtem und bemehlten Gärkörbchen (oder einer passenden Schüssel) nochmals abgedeckt 1 h gehen lassen. Wer mit Germ backt braucht nur etwa 30 min. Zeit einplanen.
4. In der Zwischenzeit das Backrohr samt Backblech/Brotbacktopf auf 250° (O/U-Hitze) vorheizen.
5. Dann wird das Brot auf das heiße Backblech oder in einen Brotbacktopf gestürzt.
6. Nun kommt das Brot in das Backrohr - den Boden vom Backofen und das Brot besprüht ihr jetzt kräftig mit  Wasser oder schüttet direkt etwa 100 ml Wasser unterhalb des Blechs rein sofern ihr am Blech backt und schließt das Backrohr. Wer in einem Topf mit Deckel backt braucht gar kein Wasser.
7. Nach ca. 15 min. wird die Temperatur auf 180° reduziert und das Brot wird für 45 min. fertig gebacken. Beim Backen im Brotbacktopf nehme ich die letzten 10 min. den Deckel ab.
8. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Gutes Gelingen!







Dienstag, 30. November 2021

Kekse: Lebkuchen

Auch heuer gibt es wieder einen Foodblogger Christkindlmarkt auf Instagram bei dem ich mitwirken darf. Ich möchte euch meinen erprobten, beliebten Lebkuchen zeigen, der schon lange Zeit am Blog ist, viel nachgebacken wurde und einfach ein neues Foto vertragen hat. Ich empfehle auf jeden Fall die doppelte Menge zu machen, damit es sich auszahlt :D

Zutaten:
2 Eier
200 g Rohrohrzucker
2 EL Honig (ca. 60 g)
1 TL Natron
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Ceylon-Zimt (wer Cassis Zimt verwendet nimmt nur 1/4 TL)
300 g Mehl (150g Roggenmehl/150 g Weizenmehl)

außerdem:
Mehl zum Verarbeiten
Mandelblätter oder Nüsse zum Verzieren

Zubereitung:
Den Teig am besten am Vorabend folgendermaßen zubereiten: Eier mit Zucker, Honig, Natron und Gewürzen schaumig mixen, dann die Mixstäbe durch die Knethaken ersetzen und das Mehl in das Eiergemisch einarbeiten - dann den klebigen Teig auf die bemehlten Arbeitsfläche und mit etwas Mehl per Hand zu einem schönen Teig kneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Bevor es nun ans auswalken und ausstechen geht bitte den Teig ca. 1 h davor aus dem Kühlschrank nehmen. Dann am besten 2 Backbleche mit Backpapier vorbereiten und das Backrohr auf 180° vorheizen.

Nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 mm dick ausrollen - nach Lust und Laune ausstechen, mit verquirrltem Ei oder Wasser bestreichen und evtl. mit Mandelblätter, Nüssen etc. dekorieren. Dann kommen die Kekse für 8-9 min. ins Backrohr (am besten ihr stellt euch einen Timer). In der Zwischenzeit kann das 2. Blech vorbereitet werden. Nach Ablauf der Backzeit das Blech rausnehmen, etwas überkühlen lassen, dann die Kekse in eine Schüssel geben und wieder befüllen während Blech Nr. 2 im Rohr ist.

Ich wünsche gutes Gelingen!





Dienstag, 23. November 2021

Kekse: Nuss-Nougat Kekse (Anzeige)

 Bei mir sind es wirklich eher die Klassiker, die immer wieder am Keksteller landen. Ich brauch da keine großartigen Experimente. Mir reicht es schon statt Marmelade mal mit Schoko zu füllen - das ist Abwechslung genug. :D

Werbung: Von Tchibo durfte ich ein paar Produkte (siehe Fotos) testen - unter anderem die Linzer Ausstecher, die dank ihres Materials super im Geschirrspüler zu reinigen sind. Deshalb musste was mit einem Loch her - und ich mag immer gern nussig und schokoladig - so sind dieses Nuss-Nougat Kekse entstanden: Mürbteig mit Haselnüssen und Nuss Nougat Fülle. Sie schmecken herrlich. Wer noch mehr Geduld hat könnte die Kekse noch super mit Schokospritzer und darüber gehackten Haselnüssen verzieren. Schaut euch doch auch unbedingt die wunderschönen Keksdosen an - ich habe eine mega Freude damit!

Zutaten:

Mürbteig:
250 g Weizenmehl
100 g Puderzucker
150 g ger. Haselnüsse
200 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:
200 g Nuss Nougat

Zubereitung:

Für den Mürbteig alle Zutaten zu einem Teig kneten - die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für zumindest 1 h in den Kühlschrank geben (ich mach das immer über Nacht).
Wenn es ans Kekse backen geht, das Backrohr auf 180° vorheizen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen - nun den Teig einmal gut durchkneten und mit dem Teigroller gleichmäßig 4 mm ausrollen und dann mit den gewünschten Formen ausstechen und im Backrohr für ca. 9 min. backen. Danach aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.
Die Oberteile auf Küchenpapier legen und mit Staubzucker bestreuen, die Unterteile mit dem im Wasserbad verflüssigten Nuss Nougat bestreichen und dann mit dem Oberteil belegen - fertig!
Ich mache immer aus den letzten Teigresten, die zu warm zum Ausrollen werden ein paar Engelsaugen um alles aufzubrauchen. Dazu einfach kleine Kugeln formen und mit dem Stiel eines Holzkochlöffels Mulden eindrücken - die können dann ebenso mit Nuss Nougat oder auch Marmelade gefüllt werden.

Gutes Gelingen!











Mittwoch, 27. Oktober 2021

Nutellatorte

 Endlich wieder mal eine Geburtstagstorte - dieses mal durfte ich meine Stieftochter mit einer Torte beschenken. Der Wunsch war schokoladig... Gebacken habe ich in einer 20 cm Springform. Ich habe 2 Stück und konnte somit beide Böden auf einmal backen. Wer nur eine hat muss 2 x hintereinander backen, oder auch in einer normalen 26er Form und die Torte wird nicht so hoch wie am Foto - sondern nur halb so hoch. 



Zutaten:

5 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Kaffee
100 ml Milch
200 ml Öl (Raps)
250 g Mehl
50 g Backkakao
1 Pkg. Backpulver

250 ml Schlagobers
1 Pkg. Sahnesteif
200 g Frischkäse natur
500 g Mascarpone
200 g Nuss Nougat Creme

Deko: Cookies, Schokobons, Mini Smarties

(wer mag: 6 EL Ribiselmarmelade)

Zubereitung:

Die Böden am Besten am Vorabend zubereiten und dann in Frischhaltefolie gewickelt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Eier mit Zucker und Salz sehr lange aufschlagen (ca. 10 min.), dann Kaffee, Milch und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl, Kakao und Backpulver unterheben bis sich alles schön vermengt hat. 

Die Masse auf 2 Formen mit 20 cm aufteilen und je 40 min. im vorgeheizten Backrohr bei 180° backen. Bevor ihr die Böden rausnehmt unbedingt die Stäbchenprobe machen. Danach lasst ihr die Kuchen auskühlen und wickelt sie in Frischhaltefolie und lasst sie über Nacht im Kühlschrank.

Am nächsten Morgen mixt ihr nur noch die Creme und könnt die Torte zusammenstellen. Dafür Schlagobers mit Sahnesteif fest schlagen. Dann Frischkäse mit Mascarpone und Nougatcreme verrühren und fest geschlagenen Schlagobers unterrühren.

Nun wird jeder Boden einmal durchgeschnitten und dann mit je einer Schicht Creme wieder zusammengestapelt. Wer es etwas fruchtiger mag, kann unter jede Cremeschicht 1-2 EL Ribiselmarmelade streichen. 

Viel Spass beim Dekorieren!

Gutes Gelingen!




Mittwoch, 22. September 2021

Sauerteig Mischbrot

 So endlich ist wieder die für mich passende Jahreszeit zum Brotbacken - über den Sommer war ich zugegebenermaßen etwas faul. Aber meinen Sauerteig hab ich dennoch immer wieder mal gefüttert und so hab ich ihn noch immer - mittlerweile echt schon etwa 2 Jahre.

Dieses mal wollte ich mal ein helles Brot in Richtung Hausbrot vom Bäcker. Ich bin super zufrieden und im Topf gebacken wurde es auch richtig hoch so wie mir das super gefällt.

Zum Topf verlinke ich euch ganz unten einen Amazon Affilate Link - ich hab mich für einen ganz günstigen Topf entschieden, weil ich einfach nicht so viel Geld dafür ausgeben wollte. Ich bin mit dem komplett zufrieden.

Zutaten:

500 g Sauerteig
280 g Dinkelmehl
170 g Weizenmehl
250 g lauwarmes Wasser
(20 g Germ)
15 g Salz
2 EL Brotgewürz

Zubereitung:

1. Am Vorabend wird aus 1-2 EL Anstellgut und 250 g Roggenmehl und 250 ml Wasser der Sauerteig in der Rührschüssel angesetzt. Dieser soll abgedeckt (am bestem mit einem Kunststoffdeckel) 8-12 h gehen.
2. Am Backtag wird zuerst wieder Anstellgut (1-2 EL) für das nächste mal backen entnommen und fest verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt.
3. Dann wird der Sauerteig mit dem Wasser, Salz und Brotgewürz zu einer cremigen Konstistenz verrührt. (wer Germ verwendet bröckelt auch diesen in diesem Schritt dazu)
4. Danach kommen die restlichen Zutaten (Weizenmehl und Dinkelmehl) dazu und der Teig wird am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine für ca. 5 min. auf kleinster Stufe geknetet.
2. Diesen Teig zugedeckt (mit einem feuchten Geschirrtuch) für ca. 4 h gehen lassen. Wer mit Germ backt, muss dem Teig nur etwa 1 h Zeit geben.
3. Danach auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche per Hand "falten" - also flach drücken und zu der gewünschten Form einschlagen (ein tolles Hilfsmittel zum Einschlagen ist eine Teigkarte) und in einem mit einem Geschirrtuch belegtem und bemehlten Gärkörbchen (oder einer passenden Schüssel) nochmals abgedeckt 1 h gehen lassen. Wer mit Germ backt braucht nur etwa 30 min. Zeit einplanen.
4. In der Zwischenzeit das Backrohr samt Backblech bzw. Brotbacktopf auf 250° (O/U-Hitze) vorheizen.
5. Dann wird das Brot auf das heiße Backblech oder in den heißen Brotbacktopf gestürzt.
6. Nun kommt das Brot in das Backrohr - den Boden vom Backofen und das Brot besprüht ihr jetzt kräftig mit  Wasser oder schüttet direkt etwa 100 ml Wasser unterhalb des Blechs rein - wer mit einem Topf backt braucht kein Wasser - und schließt das Backrohr.
7. Nach ca. 15 min. wird die Temperatur auf 200° reduziert und das Brot wird für 45 min. fertig gebacken.
8. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!










Bananen-Nougat-Muffins

Muffins sind zwar nicht mehr groß in Mode aber dennoch finde ich sie super praktisch. Ich find sie praktisch beim Geburtstagsfest im Kindergarten oder auch in der Schule - jeder hat sein Stück sozusagen seperat verpackt. Aber auch zum Verschenken sind sie toll - ein abgeschnittenes Stück Kuchen sieht doof aus aber einen Muffin kann man durchaus einer Kollegin oder einer Freundin als Geschenk mitbringen...
Also habe ich heute ein neues Muffin-Rezept für euch: Bananen Nougat Muffins.


Zutaten für 12 Stück:
2 reife Bananen
100 g Zucker
1 Ei
70 g Rapsöl
100 g Milch
3 EL Nougatcreme
250 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
70 g Schokodrops

Zubereitung:
1. Zuerst wird ein Muffinblech mit Papierförmchen ausgelegt und das Backrohr auf 180° O-/U-Hitze vorgeheizt.
2. Nun werden 2 reife Bananen in der Mixschüssel mit einer Gabel zerdrückt. Zucker, Ei, Öl und Milch dazugeben und gut vermixen.
3. Nougatcreme unterrühren.
4. Zum Schluss Mehl mit Backpulver und Schokodrops unterheben.
5. Die Masse in die Förmchen füllen und für 20 min. bei 180° backen.
6. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und die Förmchen aus dem Blech lösen und auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!