Donnerstag, 23. Mai 2019

Ricotta Torte

Eine Ricotta Torte stand schon so lange auf meiner to-bake Liste. Und nun endlich habe ich es gewagt. Nachdem ich erstmal ewig im Supermarkt in der Kühlvitrine danach gesucht habe ;) - Ricotta gibt es aber in eigentlich jedem Geschäft - nur nicht bei Mascarpone etc. sondern beim Streichkäse - falls ihr ebenfalls danach suchen müsst.
Ich habe das Rezept nun schon 2 mal hintereinander gebacken, es funktioniert supereinfach und mit Früchten bzw. einem Fruchtspiegel drauf find ich es echt umwerfend. Probiert es doch aus!

Zutaten:
4 Eier
150 g Butter zimmerwarm
1 Pkg. Vanillezucker
150 g Staubzucker
500 g Ricotta
60 g Grieß

500 g Erdbeeren


Zubereitung:
Zuerst wird eine 26 cm Springform gefettet und gebröselt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Nun werden die Eier getrennt und aus dem Eiklar ein fester Schnee geschlagen und zur Seite gestellt. Jetzt werden die Dotter mit dem Butter, dem Vanillezucker und dem Staubzucker schaumig gemixt. Dann Ricotta unterrühren und zum Schluss Grieß und Eischnee unterheben.
Diese Masse kommt in die Springform und wird bei 180° für 40 min. gebacken.
In der Zwischenzeit können die Erdbeeren geputzt, gewaschen und püriert werden (evtl. ein paar Stücke zur Deko ganz lassen).
Nach der Backzeit die Torte aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Kurz vor dem Servieren mit der Erdbeersauce übergießen und genießen.
Gutes Gelingen!





Sonntag, 5. Mai 2019

Erdbeer-Vanillepudding-Torte

Kommenden Sonntag ist Muttertag - hier kommt mein Vorschlag für die Muttertagstorte: flaumiger Biskuit und eine Vanillepuddingcreme mit Erdbeeren. Ganz einfach, nicht zu süß und superlecker!


Ich habe bewusst nur einmal durgeschnitten, denn sonst trauen sich einige gleich nicht mehr drüber. Wer aber 2 mal durschneiden will, macht das gerne. Einfach die Erdbeeren in Scheiben schneiden oder etwas mehr Erdbeeren einkaufen.

Zutaten:
6 Eier
6 EL heißes Wasser
250 g Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
250 g Mehl

500 ml Milch
1 EL Staubzucker
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
250 ml Schlagobers
1 Pkg. Vanillezucker
1 Pkg. Sahnesteif

4 EL Erdbeermarmelade

500 g Erdbeeren
125 g Heidelbeeren

Zubereitung:
Die Zubereitung dieser Torte beginnt am Vorabend, dann am besten vormittags fertig stellen und am Nachmittag zum Kaffee genießen!
Am Vorabend wird der Biskuit gebacken und der Pudding zubereitet. Zuerst wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und eine 26 cm Springform entweder mit Backpapier ausgelegt oder fetten und bemehlen. Dann werden 6 Eier getrennt. Aus dem Eiklar wird Eischnee geschlagen. Die Dotter werden mit dem Wasser, dem Kristallzucker und dem Vanillezucker schaumig weiß geschlagen. Dann wird der Eischnee unter die Dottermasse gehoben und zum Schluss noch das Mehl untergerührt. Der Teig kommt nun in die Springform und wird im Backrohr bei 180° für ca. 50 min. gebacken. Danach aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.
Während der Backzeit kann der Vanillepudding laut Packungsanleitung (mit 1 EL Staubzucker) zubereitet werden. Danach mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank kühlen.

Am Folgetag wird das Biskuit aus der erkalteten Form genommen und einmal durchgeschnitten (ich mache das immer mit dem Brotmesser). Ich verwende den Deckel immer umgedreht als Boden und den Boden als Deckel - somit ist man oben relativ gerade.

Für die Creme wird der Schlagobers mit Vanillezucker und Sahnesteif steif geschlagen, dann wir der Pudding mit dem Mixer durchgemixt und unter den Schlagobers gerührt.

Nun kommt auf den Boden des Biskuits die Erdbeermarmelade, die verstrichen wird, dann die Hälfte der Creme, darauf die Erdbeeren (Achtung ein paar für die Deko zur Seite geben) und dann der Biskuitdeckel. Nun folgt die 2. Hälfte der Creme: einfach alles oben drauf geben und verstreichen und mit der überschüssigen Creme den Rand einstreichen. Wenn alles nach euren Wunsch verteilt ist, kann noch mit Erdbeeren und Heidelbeeren dekoriert werden und dann kann die Torte schon serviert oder bis zum Servieren kalt gestellt werden!

Gutes Gelingen!




Mittwoch, 1. Mai 2019

Vollkornbrot

Durch meine Schwangerschaftsdiabetes habe ich so viel wie möglich auf Vollkorn umgestellt. Da geht vieles schon sehr einfach. Brot stellte sich als schwieriger als gedacht raus und manchmal kam ich mir beim Nachfragen ob wirklich Vollkorn (denn was aussieht wie Vollkorn ist nicht immer auch Vollkorn) auch schon sehr nervig gegebenüber den Verkäufern vor.
Und weil es eigentlich gar keine große Hexerei ist möchte ich mir mein Vollkornbrot nun selber backen. Am besten wöchentlich - dann hält der Sauerteig im Kühlschrank super. Wer seltener backt kann den Sauerteig mit Salz vermengen, dann hält er länger oder auch einfrieren.


Wie komme ich nun aber zu meinem Sauerteig?
Entweder selber ansetzen oder einen im Supermarkt im Säckchen kaufen. Wenn man danach regelmäßig backt kann man seinen Sauerteig immer wieder weitervermehren. Wenn ihr jemanden kennt, der regelmäßig backt könnt ihr bestimmt auch fragen ob ihr einen bekommt (es reicht ein Esslöffel zum starten).
Wie komme ich nun zu meiner benötigten Menge Sauerteig?
Ihr habt nun eine kleine Menge Sauerteig - das Rezept dass ihr backen wollt verlangt aber nach zB 300 g Sauerteig. Am Vorabend nehmt ihr die kleine Menge Sauerteig aus dem Kühlschrank, vermengt sie mit 150 g Roggen(vollkorn)mehl und 150 g zimmerwarmen Wasser und lasst ihn über Nacht abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Vor dem Backen entnehmt ihr wieder 1 EL voll und gebt ihn gut verschlossen in den Kühlschrank für das nächste mal backen.

Zutaten:
600 g Roggenvollkornmehl
20 g Germ (Würfel) - oder 1 Säckchen Trockengerm
250 g Weizenvollkornmehl
300 g Sauerteig
20 g Salz
600 ml lauwarmes Wasser
1 EL Brotgewürz

(wer mag kann natürlich noch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc. hinzufügen)

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Mixschüssel geben und entweder per Hand oder mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Brotteig verarbeiten. Diesen Teig abgedeckt ca. 1 h gehen lassen. Danach nocheinmal per Hand "einschlagen" und in der gewünschten Größe formen und in mit Geschirrtüchern belegten Formen nochmals ca. 20 min. aufgehen lassen (eine Form kann ein Gärkörbchen oder auch ein normaler Topf sein). In dieser Zeit kann das Backrohr samt Backblech vorgeheizt werden - 250°. Dann werden die Laibe auf das heiße Blech gestürzt - mit Wasser besprüht und dann ins Backrohr gegeben. Dieses wird ebenso mit Wasser besprüht (wer einen modernen Herd hat, kann dies sogar per Knopfdruck erledigen habe ich mir sagen lassen) und dann verschlossen. Nach ca. 10 min. wird die Hitze auf 180° reduziert und die Brote etwa 50 min. gebacken - je nach Größe der Laibe.
Gutes Gelingen!



Samstag, 13. April 2019

Biskuitroulade

Echt jetzt? Bis jetzt gibt es noch gar kein Rezept für Biskuitroulade auf meinem Blog? Kaum zu glauben bei mittlerweile fast 200 Rezepten, die es hier schon gibt. Das musste ich jetzt aber wirklich schnell nachholen. Heute gibt es ausnahmsweise mal 2 verschiedene Rezepte für 1 gleiche Sache. 2 verschiedene Rezepte daher, weil ich weiß, dass jeder der sich Eier kaufen muss keine 9 Eier für eine Biskuitroulade nehmen möchte. Das Rezept mit 9 Eiern aber ist für mich einfach das allerbeste und alle die selber Hühner haben, haben irgendwann mal eine Zeit wo man nach Rezepten sucht, wo man viele Eier braucht, weil die Hühner mal fleissiger und mal weniger fleissig legen. Nicht wahr?

Zuerst kommt mein Lieblingsrezept mit 9 Eiern und weiter unten findet ihr dann eines bei dem ihr mit 5 Eiern auskommt.
Zutaten:
9 Eier
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
160 g Mehl

1 kleines Glas Marmelade (ich hatte Marillenmarmelade)

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 200° vorgeheizt. Nun werden die Eier getrennt und die Eidotter mit 50 g Zucker und dem Vanillezucker und der Prise Salz schaumig gerührt. Die Eiklar werden mit dem restlichen Zucker zu Schnee geschlagen. Beide Massen miteinander vermischen und das (am besten gesiebte) Mehl untergehoben. Nun wird die Masse auf das Backblech gestrichen und für 15-20 min. gebacken.
Nach dem Backen auf ein mit Kristallzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen, Backpapier abziehen, mit Marmelade bestreichen und aufrollen.
Sobald die Roulade ausgekühlt ist kann sie mit Staubzucker bestreut und serviert werden.
Gutes Gelingen!



Und hier das 2. Rezept:
Zutaten:
5 Eier
150 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

1 kleines Glas Marmelade (ich hatte Marillenmarmelade)

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Nun werden die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz schaumig gerührt. Zum Schluss wird das Mehl mit dem Backpulver untergehoben. Nun wird die Masse auf das Backblech gestrichen und für 15-20 min. gebacken.
Nach dem Backen auf ein mit Kristallzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen, Backpapier abziehen, mit Marmelade bestreichen und aufrollen.
Sobald die Roulade ausgekühlt ist kann sie mit Staubzucker bestreut und serviert werden.
Gutes Gelingen!

Samstag, 30. März 2019

[Blogparade] Karottenkuchencupcakes

"Appetit auf Frühling" lautet die neue Tchibo Themenwelt, von der die Deko und das Backzubehör für diese Karottenkuchencupcakes kommt. Bei der Blogparade (ab Mittwoch) freue  ich mich über ein Kommentar von euch.




Für 12 Cupcakes benötigt ihr folgende Zutaten:
2 Eier
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
100 ml Rapsöl
125 g Sauerrahm
150 g Mehl
1/2 TL Zimt
1 TL Backpulver
50 g Haselnüsse gerieben
150 g Karotten gerieben

175 g Frischkäse Doppelrahm
50 g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
250 ml Schlagobers

Zubereitung:
Für die Muffins werden erst die Karotten gerieben, das Muffinblech mit Papierförmchen bestückt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig weiß gerührt, dann Öl und Sauerrahm untergerührt und zum Schluss Mehl, Zimt, Backpulver, Haselnüsse und die geriebenen Karotten untergehoben. Diese Masse zu 2/3 in die Förmchen füllen und bei 180° für etwa 25 min. backen.
Danach werden die Muffins aus dem Backrohr zum Auskühlen genommen.
Sobald die Muffins ausgekühlt sind, können sie mit der Creme verziert werden. Ich habe dazu Frischkäse mit Staubzucker und Vanillezucker glatt gerührt, dann Schlagobers dazugegeben und fest geschlagen. Mit Lebensmittelfarbe habe ich dann einen kleinen Teil grün und den größeren Teil rosa gefärbt um die Tulpen (falls ihr es erkennt) zu dressieren.
Gutes Gelingen!







Montag, 25. März 2019

Marmorguglhupf für Diabetiker

Da ich nun in meiner 2. Schwangerschaft wieder unter Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) leide, möchte ich nun das Backen für Diabetiker in meinem Blog aufnehmen. Meine Diätologin hat mir als Ersatz für Zucker Erythrit empfohlen - diesen in Verbindung mit flüssigem Süßstoff (weil Erythrit alleine schon sehr teuer ist) verwende ich nun in meinem Marmorguglhupf.
Auf Empfehlung mische ich Weizen- und Weizenvollkornmehl - besser wäre ja nur Weizenvollkornmehl - dies ist aber im Backergebnis meist recht trocken und nicht so lecker.

Ich bin schon auf eure Rückmeldungen gespannt.



Zutaten:
4 Eier
80 g Erythrit (Zuckerersatz)
1 TL flüssiger Süßstoff
125 ml Rapsöl
125 ml Wasser
150 g Weizenvollkornmehl
100 g Weizenmehl
1 Pkg. Backpulver
2 EL Backkakao

Zubereitung:
Zuerst wird die Guglhupfform mit Öl ausgestrichen und mit Semmelbrösel "ausgebröselt". Dann kann das Backrohr auf 180° vorgeheizt werden. Wer eine Küchenmaschine besitzt, lässt dann Eier mit Erythrit und Süßstoff sehr lange schlagen (der Rest trennt die Eier und schlägt aus dem Eiweiß Schnee, der erst ganz zum Schluss mit dem Mehl untergehoben wird.). Dann wird das Öl und das Wasser untergerührt und zum Schluss Mehl mit Backpulver untergehoben.
Eine Hälfte der Masse kommt nun in die Guglhupfform, in die 2. Hälfte wird der Kakao eingerührt und dann ebenso in die Guglhupfform gefüllt. Die Masse backt nun 50 min. bei 180° im Backrohr. Danach aus dem Rohr nehmen - überkühlen lassen und dann stürzen.
Fertig! Gutes Gelingen!







Sonntag, 10. März 2019

Nuss-Nougat-Torte

Heute habe ich einen richtigen Leckerbissen für euch. Ich möchte schon ein paar Osterideen präsentieren, man kann aber natürlich anstatt der Schokoeier zB Rocher verwenden oder andere Schokoleckerein zum Verzieren, dann passts in jede Jahreszeit.


Gebacken habe ich das Törtchen in einer 20er Form - wer so eine nicht besitzt, kann das Rezept natürlich in einer gewöhnlichen 26er Form machen - es wird dann nur nicht ganz so hoch und die Backzeit verringert sich um etwa 10 min.



Der Nuss-Nougat-Geschmack findet sich in der Creme. Hier kann jeder seine persönliche Lieblings-Nougat-Creme verwenden. Ich hab grundsätzlich die von "Ja Natürlich" am liebsten - dieses mal aber hab ich aus Geizgründen :D die "Natur pur" von Spar verwendet und bin auch mit dem Geschmack sehr zufrieden.

Nun aber zum Rezept:
Zutaten:
4 Eier
250 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
125 ml Öl
75 ml heißes Wasser
200 g Mehl
30 g Trinkkakaopulver
1/2 Pkg. Backpulver

1 Pkg. 500 ml Patisseriecreme
2 Pkg. Vanillezucker
2 Pkg. Sahnesteif
4-5 EL Nougatcreme nach Geschmack

ca 4 EL Himbeer- oder Ribiselmarmelade

Deko nach Anlass

Zubereitung:
Für den Teig wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und eine Springform vorbereitet. Ich hatte eine mit 20 cm Durchmesser. Wer eine "gewöhnliche" Springform mit 26 cm Durchmesser hat, verringert einfach die Backzeit um etwa 10 min. Nun werden also die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig weiß gerührt, dann Öl und heißes Wasser untergerührt und zum Schluss Mehl mit Kakaopulver und Backpulver untergehoben. Die Masse kommt nun in die Springform und wird bei 180° für ca. 50-60 min (wenn eine 20er Form verwendet wird) gebacken - bitte Stäbchenprobe machen.
Danach aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.
Der ausgekühlte Kuchen wird dann 1-2 mal durchgeschnitten.
Für die Creme wird die Patisseriecreme (kann auch durch Schlagobers ersetzt werden) mit dem Vanillezucker etwa 1 min. geschlagen, dann wird das Sahnesteif dazu gegeben und fertig geschlagen (insgesamt etwa 4 min.). Zum Schluss wird die Nougatcreme eingerührt.
Nun geht es ans Zusammenstellen: Boden mit Marmelade bestreichen, dann mit Creme, 2. Boden daraufgeben. Wieder mit Marmelade und Creme bestreichen und 3. und letzten Boden darauf geben. Die Torte mit Creme einstreichen, etwas Creme in einen Dressiersack füllen und mit einer Lochtülle rundherum Tupfen auftragen. Und dann dekorieren nach Lust, Laune und Anlass :D.
Gutes Gelingen!