Montag, 24. Juli 2017

Marillenkuchen am Blech

Wie ich diesen Kuchen liebe - mit Zutaten die immer zu Hause sind und ganz schnell gemacht! Bei mir hat sich Vormittag Kuchen angekündigt - Marillen waren da - also ab damit in den Ofen und genießen - so schnell wie er gemacht war - so schnell war er auch wieder weg!



Zutaten:
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Milch
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

Marillen (etwa 500g)

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Nun werden die Eier mit dem Zucker schaumig weiß geschlagen, dann das Öl und die Milch untergerührt und zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver untergehoben. Jetzt wird der Teig auf das Backblech gestrichen und kommt für 10 min. ins Backrohr zum Vorbacken - dann rausnehmen und mit den halbierten Marillen belegen und für weitere 20 min. fertig backen. (Das Vorbacken dient dazu, dass die Marillen nicht im Teig untergehen).
Gutes Gelingen!




(Kooperation: Gmundner Keramik)

Mittwoch, 19. Juli 2017

Muffins pikant mit Prosciutto und Grana Padano

Pikante Muffins stehen schon lange auf meiner to-do Liste. Nun habe ich es endlich geschafft welche zu machen ohne viel Aufwand und Vorbereitungszeit. Wer also noch Fingerfood für die nächste Party oder auch einfach mal ein anderes Mittagessen zubereiten will - bitteschön.
Ich habe Proscuitto di San Daniele und Grana Padano verwendet, welche mir als Kostproben zur Verfügung gestellt worden sind. Ich kann mir die Muffins aber auch gut mit Schinken und Käse oder Gemüse und Käse vorstellen - ihr dürft gerne variieren - ich freue mich über eure Kreationen!



Zutaten für 9 Stück:
65 g Butter
2 Eier
200 ml Milch
200 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Proscuitto
50 g Grana Padano
Salz/Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst wird eine Muffinform mit Papierförmchen ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann wird der Butter in einer kleinen Pfanne am Herd zerlassen. Inzwischen können die Eier in einer Rührschüssel verquirrlt werden, dazu wird dann die zerlassene Butter und die Milch sowie das Mehl mit dem Backpulver gerührt. Zum Schluss werden noch kleingeschnittener Proscuitto und geriebener Grana Padano untergemengt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann in die Muffinförmchen füllen und bei 180° für ca. 25 min. backen.
Gutes Gelingen!




(Kooperation Gmundner Keramik)

Dienstag, 11. Juli 2017

Ombre Torte für Jungs zum 1. Geburtstag (Cake Smash Shooting)

Heute gibt es nicht nur ein Rezept für eine Torte zum 1. Geburtstag sondern auch die Geschichte zum dazugehörigen Shooting. In Amerika gibt es das Cake Smash Shooting schon lange - bei uns ist es noch nicht so verbreitet. Ich habe mir immer schon Fotos davon angesehen und wollte das für mein zukünftiges Baby auch unbedingt haben - und glücklicherweise konnte es mit Unterstützung der Fotografin Flora Kainmüller und der Dekokönigin Katharina Rotschne auch umgesetzt werden. Ein paar der tollen Fotos zeige ich euch in diesem Beitrag. Zu allererst mal die Torte inkl. der tollen Deko:


Wer mich kennt weiß, dass ich bei der Ernährung meines Sohnes schon sehr streng bin. Ich wollte das 1. Lebensjahr ohne Salz und Zucker für ihn gestalten und hab das auch großteils geschafft. Er war wirklich ein Vorzeige-Brei-Kind. Hat jeden Gemüse- und Obstbrei gegessen den ich ihm gemacht hab und bis vor ein paar Tagen dachte ich, er würde noch ewig meine selbstgemachten Breie essen - doch falsch gedacht - innerhalb von ein paar Tagen verweigerte er mir jeglichen Brei und isst nun nur noch Stücke von Obst, Gemüse etc. Ich muss jetzt komplett umplanen um wieder alles Nötige unterzubringen... naja alle Muttis kennen das ja. Nun war da das Thema der Torte: Sie soll hübsch aussehen, sie soll ihm auch schmecken aber bitte nicht zu viel Zucker und auch Milchprodukte kannte er bisher nicht. Ich habe den Teig ganz normal inkl. Zucker gemacht (davon sollte er ja nicht wirklich viel bekommen) - in die Creme jedoch nur 1 Esslöffel Honig gegeben und die Milchprodukte musste ich einfach riskieren. Zukünftig würde ich wohl etwas mehr Honig rein geben denn sie schmeckte ihm nicht besonders und auch für mich war sie wirklich etwas zu wenig - wer sich also traut süßt etwas mehr.

Zutaten:
für eine Torte mit 20 cm Durchmesser
4 Eier
200 g Zucker
125 ml Wasser
125 ml Öl
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

für die Creme:
500 g Mascarpone
500 g Topfen (Quark)
1 EL Honig
Lebensmittelfarbe (Gelfarbe blau)

250 g Erdbeermarmelade

Zubereitung:
Am Vorabend den Kuchen zubereiten: 20er Form mit Backtrennspray besprühen und Backrohr auf 180° vorheizen. Nun die Eier mit dem Zucker schaumig weiß schlagen, dann Wasser und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben. Den Teig in die Form füllen und etwa 50 min. backen (Immer im Auge behalten und Stäbchenprobe machen - jeder Ofen backt anders). Danach aus dem Backrohr nehmen - überkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.
Ausgekühlt wird der Kuchen dann so oft wie möglich (ich hab 3 mal) durchgeschnitten.
Für die Creme werden Mascarpone, Topfen und Honig in eine Schüssel gegeben und miteinander vermixt. Nun wird die Torte zusammengesetzt: Boden, dann eine dünne Schicht Creme und dann eine dünne Schicht Erdbeermarmelade - wiederholen bis man beim letzten Boden ist. Nun steht die nackte Torte vor einem und es geht ans dekorieren: Etwas Lebensmittelfarbe in die Creme rühren - in einen Dressiersack mit  gedrehter Sternform füllen und die unterste Reihe aufdressieren (von innen nach außen), dann die ganze Creme wieder in die Schüssel - wieder etwas Lebensmittelfarbe dazugeben, verrühren und damit die 2. Reihe aufdressieren und immer munter weiter bis man oben angekommen ist. Wer sich nicht an die Rosen traut kann auch einfach die Lagen aufstreichen. (Hier seht ihr ein Video wie ich das aufdressiere (das war eine andere Torte - deswegen andere Farbe)




Nun aber zu den tollen Fotos - danke liebe Flora für die Umsetzung dieses Projektes - deine Fotos sind wie immer top und ich werden bestimmt auf ewig eine Freude damit haben. Danke auch liebe Katharina für die Unterstützung mit der Dekoration und vor allem mit der Gestaltung des Bildes - es bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz in Otto's Zimmer.





Alles Gute zu deinem 1. Geburstag mein Schatz!

Sonntag, 9. Juli 2017

Erdbeer-Streuselkuchen am Blech

Bei den meisten von euch ist wohl die Erdbeersaison schon zu Ende aber hier bei mir wachsen sie noch fröhlich und so konnte ich noch ein neues Rezept ausprobieren - mit Erfolg! Ich mag es ja wenn die Erdbeeren mitgebacken werden und diesen einzigartigen Geschmack und diese matschige Konsistenz bekommen - wer das nicht mag wird mit diesem Rezept wohl keine Freude haben :D
Ich habe den Kuchen bewusst mit wenig Zucker gebacken, was meiner Familie gut geschmeckt hat - ich persönlich hab mir mein Stück mit etwas Staubzucker nachgezuckert 😏



Zutaten:
180 g Butter zimmerwarm
100 g Rohrzucker
4 Eier
2 TL Backpulver
400 g Mehl
100 ml Milch
60 g gemahlene Mandeln

ca. 500 g Erdbeeren

für die Streusel:
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
40 g Zucker
100 g Butter kalt

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann wird der Teig zubereitet: Butter schaumig rühren, Zucker unterrühren, dann die Eier einzeln unterrühren - zum Schluss Mehl mit Backpulver und Milch abwechseln einrühren. Dieser Teig wird auf das Backblech gestrichen und mit den gemahlenen Mandeln bestreut.
Nun werden die Erdbeeren gewaschen, geputzt und halbiert auf den Teig verteilt, sodass überall Erdbeeren sind notfalls auch übereinander.
Jetzt werden die Streusel gemacht: Mehl, Mandeln und Zucker in eine Schüssel geben, den Butter in Flöckchen dazugeben und dann per Hand vermengen und zwischen den Fingern zerkrümeln, sodass Streusel entstehen. Diese werden dann über die Erdbeeren verteilt und der Kuchen kommt für 50 min. ins Backrohr. Danach rausnehmen auskühlen lassen und genießen!
Gutes Gelingen!



(Kooperation: Gmundner Keramik)

Sonntag, 25. Juni 2017

Ananas-Kokos-Kuchen

Dieser Blechkuchen ist zwar nicht der Hingucker, dafür aber einfach und vor allem schnell gemacht und auch bei heißen Temperaturen beliebt, weil er nicht zu süß und durch die Ananas sehr nach Sommer schmeckt. Ich hab ihn für eine Feier meiner Arbeitskollegen gemacht, wo ich auch trotz Karenzzeit noch eingeladen werde. Es war sehr schön mal wieder alle zu sehen - nachdem einige nach dem Rezept gefragt haben gibt es dieses jetzt für euch!



Zutaten:
4 Eier
250 g Zucker
125 ml Wasser
125 ml Öl
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

1 Pkg. = 250 g Qimiq classic
500 ml Schlagobers
500 g Topfen (Quark)
40 g Staubzucker
2 Dosen (ca. 1kg) Ananas gewürfelt
50 g Kokosette zum Bestreuen

Zubereitung:
Am besten den Kuchen und die Creme am Vorabend zubereiten und am Serviertag nur mehr die Ananas unter die Creme heben, auf den Kuchen streichen und mit Kokosette bestreuen - dann hat man auch nicht das Problem mit dem Kühlen eines ganzen Blechkuchens.

Also für den Kuchen ein Backblech vorbereiten und das Backrohr auf 180° vorheizen. Nun die Eier mit dem Zucker schaumig weiß schlagen, dann Wasser und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl und Backpulver unterheben. Nun den Teig auf das Backblech gießen und ca. 20 min. backen. Danach aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.
Für die Creme wird erst das Qimiq glatt gerührt, dann der Schlagobers dazugegeben und steif geschlagen. Danach wird der Topfen und der Staubzucker untergerührt. Diese Creme soll nun in den Kühlschrank, damit sie fest wird. Vor dem Servieren werden die Ananas noch gut abgetropft, unter die Creme gehoben und auf dem Kuchen verteilt. Zum Schluss noch mit Kokosette bestreuen und fertig!
Gutes Gelingen!




Sonntag, 18. Juni 2017

Schokotarte

Nachdem ich zum Geburtstag von meinem kleinen Bruder eine neue Tarte-Form bekam, musste sie ausprobiert werden. Ich habe schon eine andere Schokotarte auf meinem Blog aber nun gibt es noch ein 2. anderes Rezept dafür.



Zutaten:
200 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Eigelb
1 TL Vanillepaste oder 1 Pkg. Vanillezucker
2-3 EL Wasser

250 g Kochschokolade
150 g Butter
3 Eier
30 g Zucker
250 g Schlagobers oder Qimiq Whip

Kirschen zur Dekoration


Zubereitung:
Zuerst wird der Mürbteig zubereitet: Mehl in eine Schüssel geben, den Butter flöckchenweise dazugeben und dann per Hand zu feinen Mehl-Butterbröseln verarbeiten. Dann wird der Zucker dazugegeben und zum Schluss das verquirrlte Eigelb mit der Vanillepaste und dem Wasser eingerührt (zB mit einem Esslöffel) - zu einem Teig verrühren - eine Kugel formen und diese in Folie gewickelt für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Nach der Kühlzeit wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und die Tarteform vorbereitet (ich hab sie sicherheitshalber mit Backtrennspray ausgesprüht - bin aber unsicher ob das bei Mürbteig überhaupt notwendig ist - aber: sicher ist sicher). Dann wird die Teigkugel aus dem Kühlschrank genommen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausgerollt. Nun mit beiden Händen unter den Teig und ihn in die Tarteform heben und halbwegs an die Form anpassen (an den Rändern darf er ein klein bisschen überstehen). Dann mit einer Gabel den Teigboden gut einstechen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Perfektionisten geben nun eine Schicht Backpapier drauf und legen getrocknete Linsen o.ä. darauf - das nennt sich blindbacken. Ich hab mir das gespart und den Teig im Auge behalten und falls er sich aufplustert einfach mit der Gabel nachstechen, damit die Luft rausgeht. Nun also rein mit ihm ins Rohr für 20 min.
In der Zwischenzeit wird die Füllung vorbereitet: Kochschokolade und Butter in einer Schüssel auf einem Wasserbad schmelzen, sobald alles geschmolzen ist vom Wasserbad nehmen. Die Eier mit dem Zucker hell und schaumig schlagen und gründlich unter die Schoko-Butter Masse rühren. Zum Schluss den Schlagobers unter Rühren dazugeben. Wer QimiQ Whip verwendet bitte vorher glatt rühren.
Die Schokomasse wird dann auf den vorgebackenen Teig gegossen und kommt nochmal für 15-20 min. ins Backrohr. Beim zweiten mal Backen die Tarteform sicherheitshalber auf ein Blech stellen, falls etwas überläuft (bei mir ging es sich zwar knapp aus, dass nix passierte aber in Zukunft würde ich es wohl auf ein Blech stellen).

Gutes Gelingen!





(Kooperation: Gmundner Keramik)

Montag, 5. Juni 2017

Heidelbeerstrudel - schnell und lecker

Heute habe ich einen fruchtigen, nicht allzu süßen Heidelbeerstrudel für euch!



Zutaten:
1 Pkg. = 400 g Tante Fanny Plunderteig
2 Eier
70 g Zucker
250 g Topfen (Quark)
1 TL Vanillepaste (oder Mark einer Vanilleschote)
150 ml Milch
1 Pkg. = 37 g Vanillepuddingpulver
400 g Heidelbeeren

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier vorbereitet und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann wird die Füllung zubereitet: Eier mit Zucker schaumig rühren, dann den Topfen, die Vanillepaste, die Milch und das Puddingpulver der Reihe nach unterrühren. Zum Schluss die Heidelbeeren mit einem Esslöffel vorsichtig unterheben (ihr könnt frische oder auch tiefgefrorene Beeren verwenden).
Jetzt wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und ausgerollt. Mittig verteilt ihr die Fülle - wer eine Optik wie ich haben will schneidet nun auf beiden Seiten ca. 2 cm breite Streifen und legt diese über die Fülle.


Ihr könnt natürlich auch ganz normal einrollen - wie ihr mögt. Dann kommt der Strudel für 50 min. bei 180° ins Rohr - danach auskühlen lassen - überzuckern und fertig!
Gutes Gelingen!