diese süßen eulen sind ganz einfach gemacht: nachdem mir eine freundin die anregung dazu gab, hab ich mich vergangenes wochenende daran gemacht und tadaaaa - hier sind sie:
im rezept gebe ich euch die genauen smarties- und oreo-keks-angaben. kauft lieber eine packung auf reserve, da die oreos beim auseinandernehmen gerne brechen bzw. verhältnismäßig wenig braune smarties in einer packung sind - obwohl man ja auch grüne oder blaue augen machen könnte...
das rezept reicht für 12 stück.
für den teig:
125 g margarine zimmerwarm
125 g zucker
2 eier
150 g mehl
2 tl backpulver gestrichen
25 g backkakao
1 prise salz
100 ml milch
24 oreo-hälften ohne creme (gehackt)
für das topping:
50 g butter
80 g kochschokolade
60 g mascarpone
zum verzieren:
24 oreo-hälften mit creme (im ganzen für die augen)
24 braune smarties
12 orange smarties
zuerst das muffinblech mit papierförmchen auslegen und das backrohr auf 180 ° vorheizen. die margarine mit zucker geschmeidig rühren, danach die eier schön schaumig unterrühren. dann mehl mit backkakao, backpulver und 1 prise salz unterrühren, milch dazu und zügig zu einer gleichmäßigen masse verrühren. mit einem löffel die zerbröselten kekse unterheben. den teig am besten mit 2 esslöffel in die förmchen füllen und ca. 25 min. backen. danach rausnehmen und auskühlen lassen.
für das topping die butter mit der kochschokolade bei kleiner hitze am herd schmelzen und dabei gut verrühren - danach etwas überkühlen lassen und die mascarpone mit einem schneebesen einrühren. die masse etwa eine halbe stunde in den kühlschrank stellen und danach mit einem buttermesser auf die ausgekühlten muffins aufstreichen. versuchen eulenohren aufzustreichen - oreo kekse als augen aufkleben. den smarties einen tupfer creme als kleber geben und auf die kekse aufdrücken. die nase einfach auf die creme drücken. fertig!
ich wünsche euch gutes gelingen!
Sonntag, 12. Oktober 2014
Montag, 6. Oktober 2014
marshmallow-cupcakes
lange war ich auf der suche nach einem marshmallow-cupcakes rezept. nachdem ich eines aus einem backbuch ausprobiert habe, wo marshmallows im teig sein sollten - dies aber überhaupt nicht funktioniert hat - irgendwie auch logisch - das wird viel zu heiß und kam dann oben heraus und alles lief aus - hab ich mir nun eines selbst kreiert. der teig ist total unspektakulär - einfach ein biskuit. dafür hat es das topping in sich. für einen 2. versuch habe ich mir nun in der apotheke glukosesirup bestellt - damit kann man marshmallows komplett selber machen und dann müsste es auch etwas hübscher aussehen. für die fotomodelle hab ich etwas mehr topping verwendet. zum essen schlage ich aber nur eine kleine haube vor, da das topping schon sehr sehr süß ist...
das rezept reicht für 18-24 cupcakes (je nach förmchengröße)
teig:
4 eier
250 g kristallzucker
1 pkg. vanillezucker
125 ml milch
125 ml öl
250 g mehl
1 pkg. backpulver
topping:
250 ml schlagobers
150 g marshmallows
3 el milch
da ich nur weiße marshmallows bekam hab ich das topping mit ein paar tropfen pinker lebensmittelfarbe eingefärbt.
zubereitung:
muffinform mit papierförmchen auslegen und das backrohr auf 180° vorheizen.
4 eier mit zucker sehr schaumig rühren, wasser und öl unterrühren und zum schluss das mehl versiebt mit backpulver unterheben. den teig am besten mit einem messbecher in die förmchen füllen (zu 2/3) und ca. 15-20 min. backen. danach auskühlen lassen.
für das topping die marshmallos mit 3 el milch im wasserbad schmelzen lassen. derweil den schlagobers steif schlagen. sobald die marshmallow-masse flüssig ist vom wasserbad nehmen - etwas überkühlen lassen und zum schlagobers einrühren. das ganze wird dann sehr flüssig - ab damit in den kühlschrank (ca. 2 h) - dann in einen dressiersack füllen und auf die muffins aufdressieren. wer mag verziert das ganze noch mit zuckerperlen. fertig!
gutes gelingen!
Mittwoch, 24. September 2014
zwetschken-crumble 2.0
nachdem ich mit dem letzten zwetschken crumble nicht ganz zufrieden war - zumindest was das aussehen betraf - versuchte ich es ein 2, mal und dieses mal war es perfekt - geschmacklich und fürs auge. wirklich höchst empfehlenswert. mein besuch schwärmte noch am tag danach.
ihr braucht dazu folgende zutaten:
600 g zwetschken entkernt und geviertelt
130 g butter
100 g zucker
etwas staubzucker
etwas zimt
vanillezucker
150 g mehl
25 g gemahlene mandeln
25 g semmelbrösel
25 g haferflocken
zuerst das backrohr auf 180 ° vorheizen. dann die zwetschken in eine tarte- oder auflaufform geben und mit staubzucker und zimt bestreuen und durchmixen. für das crumble die butter in einem kleinen topf am herd schmelzen lassen. in einer rührschüssel vermengt ihr mehl, zucker, vanillezucker, mandeln, brösel und haferflocken und vermischt es. danach gießt ihr die butter dazu und rührt es mit einem löffel durch - sodass es schonmal crumble-mäßig aussieht - diese streut ihr dann gleichmäßig auf die zwetschken. wer mag bestreut es dann noch mit bourboun-vanille-zucker (ich habe diese dr. oetker mühle) und ab ins rohr für ca. 30 min. (bis die crumble etwas braun werden). am besten warm servieren!
gutes gelingen!
Montag, 22. September 2014
raffaello-törtchen
heute gibt es das rezept zu meinem selbst kreierten raffaello-törtchen. von einer freundin bekam ich eine packung von den leckereien geschenkt, darum kam mir die idee zum törtchen und da ich besuch erwartete passte das perfekt. ich habe beim schneiden des teiges leider etwas ungenau gearbeitet - wie ihr seht - ihr könnt das bestimmt besser... ;)
ihr benötigt für das törtchen folgende zutaten:
teig:
4 eier
150 g zucker
1 vanillezucker
80 g stärkemehl (wenn ihr das nicht zur hand habt einfach normales mehl)
1/2 pkg. backpulver
100 g mehl
60 g mandeln gerieben
3 el kaltes wasser
creme:
1 pkg. qimiq (kann auch weggelassen werden - evtl. stattdessen sahnesteif verwenden)
2 becher schlagobers
staubzucker nach bedarf
fülle + verzierung:
1 dose ananas in stücke
1 pkg. raffaellos
etwas kokosett
zuerst das backrohr auf 180 ° vorheizen. ich habe dann meine 20er tortenform gefettet und gebröselt - solltet ihr nur eine normale (26er) tortenform haben funktioniert das auch - die torte wird dann nur nicht so hoch und die backzeit ist etwas kürzer. dann trennt ihr die eier und schlagt das eiweiß mit wasser zu schnee. in einer seperaten schüssel das eigelb mit dem zucker schön schaumig schlagen - die restlichen zutaten dazu rühren (ist dann eine sehr trockene angelegenheit) und dann den eischnee vorsichtig unterrühren. teig in die form und backen. (ich habe vergessen auf die uhr zu sehen aber ich schätze es waren ca, 40 min.) einfach den stäbchentest machen - wenn nichts mehr klebt und es sich fest genug anfühlt wenn man leicht drauf drückt ist er fertig ;). rausnehmen und auskühlen lassen. dann aus der form nehmen und so oft durchschneiden wie ihr es schafft - ich finde immer umso mehr lagen umso hübscher - ja ich weiß das schneiden wird dann auch umso komplizierter - aber hauptsache es sieht hübsch aus, nicht wahr? ;)
die ananas in ein sieb schütten und gut abtropfen lassen. qimiq glatt rühren, schlagobers dazu und mit staubzucker nach geschmack fest schlagen. dann die erste lage des kuchenbodens mit ananas belegen, schlagoberscreme bestreichen oder mit einem dressiersack in schneckenform aufdressieren, kuchenplatte darauf und wiederholen. bei der lezten schicht also ganz oben drauf habe ich keine ananas mehr gelegt - nur mehr schlagobers, dann mit kokosett bestreuen und mit raffaellokugeln nach lust und laune verzieren. wer es etwas "ordentlicher" mag, kann auch die seiten einstreichen.
na, was sagt ihr - ist doch easy?
gutes gelingen!
Dienstag, 9. September 2014
Zwetschkenkuchen am Blech
Ihr wisst ja, ich bin großer Fan von gebackenen Zwetschken, und ebenso großer Fan bin ich von wirklich einfachen, schnellen aber leckeren Kuchen. Dieser hier ist ein Klassiker - probiert ihn unbedingt aus!
Ich hab heuer wirklich großes Glück - von rundherum werden mir laufend Zwetschken, Äpfel und Zucchinis angeboten. Da macht das Verarbeiten wirklich Spass - also DANKE an alle, die mir etwas von ihrer Ernte abgeben!
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Orangensaft (oder Milch)
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
ca. 500 g Zwetschken entsteint und geviertelt (im Winter könnt ihr genauso Gefrorenes nehmen)
Zubereitung:
Zuerst wird das Backrohr auf 200 ° vorgeheizt und das Backblech mit Backpapier ausgelegt.
Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig aufschlagen, nach und nach Öl und Orangensaft unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zügig unterheben. Den Teig auf das Blech streichen und ca. 10 min. vorbacken, dann die Zwetschken darauf verteilen (das macht man nach dem Vorbacken, damit sie nicht im Teig untergehen) und ca. 20 min. fertig backen.
Gutes Gelingen!
zwetschken-crumble
zur zeit gibt's viele zwetschken bei mir - dementsprechend wird die kategorie "zwetschke" gefüttert ;) zum zwetschken-crumble rezept sei so viel gesagt: die auflaufform ist eine kleine - also halb so groß wie eine norm-auflaufform - solltet ihr also eine große form befüllen verdoppelt bitte das rezept.
falls ihr meine neue aufflaufform so toll wie ich findet kann ich euch den laden charisma am stadtplatz in zell am see empfehlen - ich hatte letzte woche einen ausflug dorthin und wollte am liebsten dort bleiben - auf 4 etagen findet man vor allem tolles geschirr, etageres, viel handarbeit etc... im onlineshop klickt euch durch die kategorie marken-porzellan um an die auflaufform zu kommen - jedoch befürchte ich, dass ich die letzte in dieser farbe gekrallt habe...
entschuldigt bitte die schlechte foto-qualität aber der hunger war zu groß für schönere fotos - daher müssen die handy-schnappschüsse dieses mal reichen...
nun aber zum rezept:
60 g butter kalt
80 g mehl
1 prise salz
70 g zucker
90 g zucker
1 prise zimt
400 g zwetschken
backrohr auf 190 ° vorheizen und auflaufform gut einfetten. zwetschken waschen, entkernen und vierteln - mit 90 g zucker und zimt mischen und in die form geben. dann das mehl mit zucker, salz und den in feinen flöckchen geschnittenen butter zu einen krümelteig verkneten und über die zwetschken verteilen. das ganze mit einer alufolie bedecken und für 20 min. ins backrohr - dann die alufolie entfernen und weitere 20-25 min. backen. fertig!
gutes gelingen!
Mittwoch, 3. September 2014
zwetschken-knödel [bochane zwetschgnknedl]
mit diesem eintrag habe ich meinen ersten gastbeitrag geschrieben - und zwar für die liebe mitzia von cook'n'roll, die wegen familiären gschichten etwas unterstützung für ihren blog brauchte. sie ist auch diejenige die mir immer wieder hilft, wann man posts online stellt, wie man sie beschlagwortet etc. - danke dafür!
bei ihr lief ja das blogevent 50ies... für dieses habe ich dieses leckere rezept gemacht.
gebackene zwetschkenknödel oder wie wir im mühlviertel (oö) sagen: bochane zwetschgnknedl. dieses rezept ist von meiner oma (1925 geboren) - das ist ein typisches essen, dass sie ihr und ihrer familie (bei 14 kindern hieß es sparen) gemacht hat, da sie kartoffelbauern waren und zwetschken auch vorhanden waren - also etwas, dass sie sich leisten konnten.
für den kartoffelteig (erdöpfidoag) benötigt ihr:
1 kg gekochte kartoffel (am besten mehlige)
1 ei
eine gute prise salz und
250 g mehl (sind die kartoffel sehr speckig kann es auch etwas mehr sein)
zum füllen:
ca. 20 stk. zwetschken (wenn ihr größere knödel haben wollt, füllt sie einfach mit 2 stk. dann bitte doppelte menge zwetschken)
und außerdem:
200 ml milch und
40 g zucker (= 3 el zucker)
fettet eure auflaufform (meine mama hat mir ihre wunderbare 30 jahre alte riess auflaufform für die fotos geliehen) gut mit butter ein und heizt das backrohr bei 180° vor. - dann gehts schon los:
die kartoffel fein auf einen "haufen" passieren - eine kleine mulde eindrücken - das ei darauf schlagen - gut salzen und mit mehl überschütten. diesen haufen knetet ihr dann per hand zu einem teig (aufpassen dass euch das ei nicht rausflutscht) - bemehlt die arbeitsfläche gut - damit nix klebt. ich rolle mir aus dem teig dann immer eine rolle von ca. 10 cm durchmesser. davon schneide ich dann ca. 1 cm stücke runter - drücke sie auf der bemehlten arbeitsfläche flach - lege eine zwetschke in die mitte und forme es dann zu einem knödel. die knödel lege ich mir gleich in die befettete form. diesen vorgang wiederholen bis die form voll ist - dann gehts ab ins rohr für ca. 30 min. bis die knödel eine leichte farbe haben. nun erwärmt ihr die milch mit zucker, sodass sich der zucker auflöst und gießt die milch über und zwischen die knödel und lasst sie eine weitere halbe stunde (bis 40 min.) im rohr bis die knödel eine schöne farbe haben. raus damit und genießen. wer will kann sich noch einen el zucker aufs teller geben zum tunken...
sollte euch etwas kartoffelteig übrig bleiben könnt ihr meine leibspeise probieren: einfach flach drücken und gut bemehlt in eine beschichtete pfanne (ohne irgendwas rein) legen und auf beiden seiten schön kross anbraten - raus aus der pfanne, butter und salz drüber und ihr habt einen erdöpfifleck oder auch herdzellen genannt - ich liebe sie.
den teig könnt ihr natürlich auch für pikante knödel verwenden - am liebsten schneide ihr mir speck und wurstreste klein und fülle die knödel damit - auch in die gefettete form - nur die gezuckerte milch lasst ihr dann zur gänze weg.
ich hoffe euch schmecken die knödel und wünsche gutes gelingen! lg juxi
bei ihr lief ja das blogevent 50ies... für dieses habe ich dieses leckere rezept gemacht.
gebackene zwetschkenknödel oder wie wir im mühlviertel (oö) sagen: bochane zwetschgnknedl. dieses rezept ist von meiner oma (1925 geboren) - das ist ein typisches essen, dass sie ihr und ihrer familie (bei 14 kindern hieß es sparen) gemacht hat, da sie kartoffelbauern waren und zwetschken auch vorhanden waren - also etwas, dass sie sich leisten konnten.
für den kartoffelteig (erdöpfidoag) benötigt ihr:
1 kg gekochte kartoffel (am besten mehlige)
1 ei
eine gute prise salz und
250 g mehl (sind die kartoffel sehr speckig kann es auch etwas mehr sein)
zum füllen:
ca. 20 stk. zwetschken (wenn ihr größere knödel haben wollt, füllt sie einfach mit 2 stk. dann bitte doppelte menge zwetschken)
und außerdem:
200 ml milch und
40 g zucker (= 3 el zucker)
fettet eure auflaufform (meine mama hat mir ihre wunderbare 30 jahre alte riess auflaufform für die fotos geliehen) gut mit butter ein und heizt das backrohr bei 180° vor. - dann gehts schon los:
die kartoffel fein auf einen "haufen" passieren - eine kleine mulde eindrücken - das ei darauf schlagen - gut salzen und mit mehl überschütten. diesen haufen knetet ihr dann per hand zu einem teig (aufpassen dass euch das ei nicht rausflutscht) - bemehlt die arbeitsfläche gut - damit nix klebt. ich rolle mir aus dem teig dann immer eine rolle von ca. 10 cm durchmesser. davon schneide ich dann ca. 1 cm stücke runter - drücke sie auf der bemehlten arbeitsfläche flach - lege eine zwetschke in die mitte und forme es dann zu einem knödel. die knödel lege ich mir gleich in die befettete form. diesen vorgang wiederholen bis die form voll ist - dann gehts ab ins rohr für ca. 30 min. bis die knödel eine leichte farbe haben. nun erwärmt ihr die milch mit zucker, sodass sich der zucker auflöst und gießt die milch über und zwischen die knödel und lasst sie eine weitere halbe stunde (bis 40 min.) im rohr bis die knödel eine schöne farbe haben. raus damit und genießen. wer will kann sich noch einen el zucker aufs teller geben zum tunken...
sollte euch etwas kartoffelteig übrig bleiben könnt ihr meine leibspeise probieren: einfach flach drücken und gut bemehlt in eine beschichtete pfanne (ohne irgendwas rein) legen und auf beiden seiten schön kross anbraten - raus aus der pfanne, butter und salz drüber und ihr habt einen erdöpfifleck oder auch herdzellen genannt - ich liebe sie.
den teig könnt ihr natürlich auch für pikante knödel verwenden - am liebsten schneide ihr mir speck und wurstreste klein und fülle die knödel damit - auch in die gefettete form - nur die gezuckerte milch lasst ihr dann zur gänze weg.
ich hoffe euch schmecken die knödel und wünsche gutes gelingen! lg juxi
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