Dienstag, 29. März 2022

Grillbrot

 Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich mag ja diese fertigen Knoblauch- und Kräuterbaguettes, aber dass so ein Brot um 70 cent nicht wirklich tolle Zutaten enthalten kann ist wohl auch klar. Nun hab ich schon länger vor ein Grillbrot zu probieren - nach 2 Anläufen finde ich es nun auch wirklich toll. Einfach in der Herstellung, Zutaten die man (meiner Meinung) immer zu Hause hat und schnell fertig, damit es keinen Grillexperten braucht, der alles richtig timen muss.

Der Teig wird ca 1h vorm Grillen zubereitet und darf dann bis zum Grillen gehen - kurz davor wird der Teig in Stücke geteilt und zu Fladen gedrückt. Dann ein paar Minuten auf jeder Seite grillen und fertig! Wer mag serviert noch Kräuterbutter zum Grillbrot - und man hat die perfekte Beilage, wo man weiß was drin ist.

Zutaten:

200 g Wasser lauwarm
10 g Germ
350g Weizenmehl 
20 g Olivenöl
1 TL = 6g Salz

Zubereitung:

1. Alle Zutaten der Reihe nach in eine Schüssel geben und dann mit den Knethaken ca. 5 min auf kleinster Stufe zu einem glatten Teig kneten.
2. Diesen abgedeckt ca 1 h gehen lassen.
3. Kurz vorm Grillen den Teig auf 8 Stücke teilen und erst zu einer Kugel formen und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen drücken.
4. Mit einem Geschirrtuch bedeckt dem Grillmeister bringen mit der Ansage, das Brot auf jeder Seite etwa 3 min. zu grillen.

Gutes Gelingen!





Donnerstag, 24. März 2022

Rocher Torte

 Einmal im Jahr - zum Geburtstag meiner kleinen Schwester - da ist Verlass, gibt es eine Torte. Immer schokoladig - was für mich immer eine Herausforderung ist denn ich würde mir immer nur fruchtige Torten wünschen, aber ja für diese Jahreszeit ist es wohl besser mit dem Schokoladenwunsch - darum bin ich wohl ein Sommerkind geworden :D

Die Torte ist in gewohnter Manier einfach und nicht zu süß. Ich wünsch euch viel Freude mit dem Rezept.

Zutaten:

5 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
200 ml Öl (Raps)
250 g Mehl
50 g Kakao
1 Pkg. Backpulver

250 ml Schlagobers
1 Pkg. Sahnesteif
1 Pkg. Vanillezucker
500 g Mascarpone
200 g Nuss Nougat Creme

Deko: 100 g gehackte Haselnüsse, 8 Rocher, 1 Pkg. Giotto

(wer mag: 6 EL Ribiselgelee)

Zubereitung:

Die Böden am Besten am Vorabend zubereiten und dann in Frischhaltefolie gewickelt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Eier mit Zucker und Salz sehr lange aufschlagen (ca. 10 min.), dann Milch und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl, Kakao und Backpulver unterheben bis sich alles schön vermengt hat. 

Die Masse auf 2 Formen mit 20 cm aufteilen und je 40 min. im vorgeheizten Backrohr bei 180° backen. Bevor ihr die Böden rausnehmt unbedingt die Stäbchenprobe machen. Danach lasst ihr die Kuchen auskühlen und wickelt sie in Frischhaltefolie und lasst sie über Nacht im Kühlschrank.

Am nächsten Morgen mixt ihr nur noch die Creme und könnt die Torte zusammenstellen. Dafür Schlagobers mit Sahnesteif fest schlagen und dann Mascarpone und Nougatcreme unterrühren.

Nun wird jeder Boden einmal durchgeschnitten und dann mit je einer Schicht Creme wieder zusammengestapelt. Wer es etwas fruchtiger mag, kann wie ich es auch gemacht habe unter jede Cremeschicht 2 EL Ribiselgelee streichen. 

Viel Spass beim Dekorieren!

Gutes Gelingen!







Dienstag, 8. Februar 2022

Kornstangerl

Heute habe ich ein Rezept für Kleingebäck für euch. Immer wieder probiere ich mich an verschiedenen Kornstangerl Rezepten - dieses hier ist tatsächlich wieder mal eines, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich trau mich gar nicht sie Kornspitz zu nennen - ihr habt bestimmt diesen Rechtsstreit mal mitbekommen, oder? Nun ja, falls es euch auch interressiert:

Wusstet ihr eigentlich dass bis 2015 der Name "Kornspitz" als Markenname geführt wurde und seit dem Urteil des OGH im September 2015 entschieden wurde, dass es sich nicht mehr um einen Markennamen sondern um einen Gattungsbegriff handle. Kornspitz ist zu einem Gattungsbegriff für Gebäck geworden und gilt damit markenrechtlich nicht mehr für die Backware, sondern nur mehr für die Backmischung und Teiglinge.

Wir bleiben aber hier bei den Kornstangerl, welche als wichtigen Bestandteil den Bio Saatenmix der Rosenfellner Mühle haben.

Zutaten:

300 g Weizenbrotmehl
200 g Roggenmehl
10 g Salz
12g Roggen-Backmalz
80 g Bio Saatenmix
20 g Germ 
350 g lauwarmes Wasser

50 g Bio Saatenmix zum Tunken

Zubereitung:

Alle Zutaten auf kleiner Stufe etwa 5 min. kneten, danach zugedeckt 15 min. gehen lassen. Nach der Gehzeit den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu 10 Stück (á 90g) teilen und rund formen (schleifen). Diese Kugeln rollt ihr dann ganz unkompliziert zu Stangerln, besprüht sie mit Wasser und tunkt sie im Bio-Saatenmix. Nun dürfen die Stangerl nochmal 20 min. abgedeckt rasten. In dieser Zeit kann das Backrohr auf O-/U-Hitze 220° vorgeheizt werden. Sobald die Temperatur erreicht ist, können die Stangerl gebacken werden - bitte das Rohr beim Reingeben nochmal gut mit Wasser besprühen. Nach einer Backzeit von ca. 20 min. können die Stangerl rausgenommen werden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Gutes Gelingen!






Donnerstag, 9. Dezember 2021

Zimtsternchen

 Diese Kekse sind etwas anders als andere. Die "Grund"sternchen sind aus Germteig und sind bisher in einer Zucker/Vanille Mischung gewälzt worden und sind eher Vanillekipferl ähnlich. Nachdem ich gerne Kekse mit Zimt Geschmack wollte und Zimtsterne für mich der absolute Feind zum Backen sind - nie wieder mach ich die - so eine Patzerei - sind diese Sternchen entstanden. Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Zutaten:
300 g Mehl
250 g Butter
20g Germ oder 1 Säckchen Trockengerm
1 EL Zucker
3 EL Milch
1 Ei
1 Prise Salz

zum Wälzen:
100 g Kristallzucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
In einer kleinen Tasse den Germ mit einem Esslöffel Zucker flüssig rühren (Wer Trockengerm verwendet, kann sich diesen Schritt sparen und gibt das Säckchen direkt zu den anderen Zutaten). In eine große Rührschüssel zu dem Mehl, der zimmerwarmen Butter, dem Ei und der Prise Salz (Salz am besten in eine Ecke geben - soll nicht direkt mit dem Germ in Kontakt kommen - bei Trockengerm ist das egal) geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig rühren, der sich von der Schüssl löst - das kann etwas dauern und stärkt die Arme. Dann einen Deckel auf die Schüssel oder ein Geschirrtuch und ACHTUNG kalt stellen. Normalerweise wird Germteig ja immer warm gestellt aber hier ist das anders. Ich hatte meinen etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank, dann auf der bemehlten Arbeitsfläche auswalken (etwa 3 mm) und kleine Sterne (oder was ihr gerne mögt) ausstechen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 10 min. backen.
Anschließend noch warm in der Zucker/Zimt Mischung wälzen und in einer Keksdose sammeln.
Das Rezept ergibt etwa 4 Bleche voll Kekse.
Gutes Gelingen!





Samstag, 4. Dezember 2021

Roggen-Weizenbrot

 Tatsächlich habe ich in letzter Zeit einige Brote ausprobiert aber die hatten es nicht bis hier her geschafft weil sie eben nicht so der Knaller waren. Aber hier hab ich wieder mal ein Knallerbrot! Zumindest für mich. Ich hoff euch schmeckts auch so.

Zutaten:

500 g Sauerteig

270 g Weizenbrotmehl (Typ 1600) alternativ: Vollkornweizenmehl
150 g Roggenmehl (Typ 960)
20 g Germ (kann auch weggelassen werden)
250 g lauwarmes Wasser (Achtung Angabe in g und nicht in ml)
15 g Salz (2 TL)
1-2 EL Brotgewürz gemahlen (je wie intensiv man die Gewürze gerne hat)

weiters: Roggenmehl für die Arbeitsfläche und zum Einschlagen

Zubereitung:
1. Am Vorabend wird aus 1-2 EL Anstellgut und 250 g Roggenmehl und 250 ml Wasser der Sauerteig in der Rührschüssel angesetzt. Dieser soll abgedeckt (am bestem mit einem Kunststoffdeckel) 8-12 h gehen.
2. Am Backtag wird zuerst wieder Anstellgut (1-2 EL) für das nächste mal Backen entnommen und fest verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt.
3. Dann wird der Sauerteig mit dem Wasser, Salz und Brotgewürz zu einer cremigen Konstistenz verrührt. (wer Germ verwendet bröckelt auch diesen in diesem Schritt dazu)
4. Danach kommen die restlichen Zutaten (Roggenmehl und Weizenmehl) dazu und der Teig wird am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine für ca. 5 min. auf kleinster Stufe geknetet.
2. Diesen Teig zugedeckt (mit einem feuchten Geschirrtuch oder Kunststoffdeckel) für ca. 4 h gehen lassen. Wer mit Germ backt, muss dem Teig nur etwa 1 h Zeit geben.
3. Danach auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche per Hand "falten" - also flach drücken und zu der gewünschten Form einschlagen (ein tolles Hilfsmittel zum Einschlagen ist eine Teigkarte) und in einem mit einem Geschirrtuch belegtem und bemehlten Gärkörbchen (oder einer passenden Schüssel) nochmals abgedeckt 1 h gehen lassen. Wer mit Germ backt braucht nur etwa 30 min. Zeit einplanen.
4. In der Zwischenzeit das Backrohr samt Backblech/Brotbacktopf auf 250° (O/U-Hitze) vorheizen.
5. Dann wird das Brot auf das heiße Backblech oder in einen Brotbacktopf gestürzt.
6. Nun kommt das Brot in das Backrohr - den Boden vom Backofen und das Brot besprüht ihr jetzt kräftig mit  Wasser oder schüttet direkt etwa 100 ml Wasser unterhalb des Blechs rein sofern ihr am Blech backt und schließt das Backrohr. Wer in einem Topf mit Deckel backt braucht gar kein Wasser.
7. Nach ca. 15 min. wird die Temperatur auf 180° reduziert und das Brot wird für 45 min. fertig gebacken. Beim Backen im Brotbacktopf nehme ich die letzten 10 min. den Deckel ab.
8. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Gutes Gelingen!







Dienstag, 30. November 2021

Kekse: Lebkuchen

Auch heuer gibt es wieder einen Foodblogger Christkindlmarkt auf Instagram bei dem ich mitwirken darf. Ich möchte euch meinen erprobten, beliebten Lebkuchen zeigen, der schon lange Zeit am Blog ist, viel nachgebacken wurde und einfach ein neues Foto vertragen hat. Ich empfehle auf jeden Fall die doppelte Menge zu machen, damit es sich auszahlt :D

Zutaten:
2 Eier
200 g Rohrohrzucker
2 EL Honig (ca. 60 g)
1 TL Natron
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Ceylon-Zimt (wer Cassis Zimt verwendet nimmt nur 1/4 TL)
300 g Mehl (150g Roggenmehl/150 g Weizenmehl)

außerdem:
Mehl zum Verarbeiten
Mandelblätter oder Nüsse zum Verzieren

Zubereitung:
Den Teig am besten am Vorabend folgendermaßen zubereiten: Eier mit Zucker, Honig, Natron und Gewürzen schaumig mixen, dann die Mixstäbe durch die Knethaken ersetzen und das Mehl in das Eiergemisch einarbeiten - dann den klebigen Teig auf die bemehlten Arbeitsfläche und mit etwas Mehl per Hand zu einem schönen Teig kneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Bevor es nun ans auswalken und ausstechen geht bitte den Teig ca. 1 h davor aus dem Kühlschrank nehmen. Dann am besten 2 Backbleche mit Backpapier vorbereiten und das Backrohr auf 180° vorheizen.

Nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 mm dick ausrollen - nach Lust und Laune ausstechen, mit verquirrltem Ei oder Wasser bestreichen und evtl. mit Mandelblätter, Nüssen etc. dekorieren. Dann kommen die Kekse für 8-9 min. ins Backrohr (am besten ihr stellt euch einen Timer). In der Zwischenzeit kann das 2. Blech vorbereitet werden. Nach Ablauf der Backzeit das Blech rausnehmen, etwas überkühlen lassen, dann die Kekse in eine Schüssel geben und wieder befüllen während Blech Nr. 2 im Rohr ist.

Ich wünsche gutes Gelingen!





Dienstag, 23. November 2021

Kekse: Nuss-Nougat Kekse (Anzeige)

 Bei mir sind es wirklich eher die Klassiker, die immer wieder am Keksteller landen. Ich brauch da keine großartigen Experimente. Mir reicht es schon statt Marmelade mal mit Schoko zu füllen - das ist Abwechslung genug. :D

Werbung: Von Tchibo durfte ich ein paar Produkte (siehe Fotos) testen - unter anderem die Linzer Ausstecher, die dank ihres Materials super im Geschirrspüler zu reinigen sind. Deshalb musste was mit einem Loch her - und ich mag immer gern nussig und schokoladig - so sind dieses Nuss-Nougat Kekse entstanden: Mürbteig mit Haselnüssen und Nuss Nougat Fülle. Sie schmecken herrlich. Wer noch mehr Geduld hat könnte die Kekse noch super mit Schokospritzer und darüber gehackten Haselnüssen verzieren. Schaut euch doch auch unbedingt die wunderschönen Keksdosen an - ich habe eine mega Freude damit!

Zutaten:

Mürbteig:
250 g Weizenmehl
100 g Puderzucker
150 g ger. Haselnüsse
200 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:
200 g Nuss Nougat

Zubereitung:

Für den Mürbteig alle Zutaten zu einem Teig kneten - die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für zumindest 1 h in den Kühlschrank geben (ich mach das immer über Nacht).
Wenn es ans Kekse backen geht, das Backrohr auf 180° vorheizen und die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen - nun den Teig einmal gut durchkneten und mit dem Teigroller gleichmäßig 4 mm ausrollen und dann mit den gewünschten Formen ausstechen und im Backrohr für ca. 9 min. backen. Danach aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.
Die Oberteile auf Küchenpapier legen und mit Staubzucker bestreuen, die Unterteile mit dem im Wasserbad verflüssigten Nuss Nougat bestreichen und dann mit dem Oberteil belegen - fertig!
Ich mache immer aus den letzten Teigresten, die zu warm zum Ausrollen werden ein paar Engelsaugen um alles aufzubrauchen. Dazu einfach kleine Kugeln formen und mit dem Stiel eines Holzkochlöffels Mulden eindrücken - die können dann ebenso mit Nuss Nougat oder auch Marmelade gefüllt werden.

Gutes Gelingen!