Dienstag, 9. September 2014

zwetschken-crumble


zur zeit gibt's viele zwetschken bei mir - dementsprechend wird die kategorie "zwetschke" gefüttert ;) zum zwetschken-crumble rezept sei so viel gesagt: die auflaufform ist eine kleine - also halb so groß wie eine norm-auflaufform - solltet ihr also eine große form befüllen verdoppelt bitte das rezept.

falls ihr meine neue aufflaufform so toll wie ich findet kann ich euch den laden charisma am stadtplatz in zell am see empfehlen - ich hatte letzte woche einen ausflug dorthin und wollte am liebsten dort bleiben - auf 4 etagen findet man vor allem tolles geschirr, etageres, viel handarbeit etc... im onlineshop klickt euch durch die kategorie marken-porzellan um an die auflaufform zu kommen - jedoch befürchte ich, dass ich die letzte in dieser farbe gekrallt habe...

entschuldigt bitte die schlechte foto-qualität aber der hunger war zu groß für schönere fotos - daher müssen die handy-schnappschüsse dieses mal reichen...

nun aber zum rezept:

60 g butter kalt
80 g mehl
1 prise salz
70 g zucker

90 g zucker
1 prise zimt
400 g zwetschken

backrohr auf 190 ° vorheizen und auflaufform gut einfetten. zwetschken waschen, entkernen und vierteln - mit 90 g zucker und zimt mischen und in die form geben. dann das mehl mit zucker, salz und den in feinen flöckchen geschnittenen butter zu einen krümelteig verkneten und über die zwetschken verteilen. das ganze mit einer alufolie bedecken und für 20 min. ins backrohr - dann die alufolie entfernen und weitere 20-25 min. backen. fertig!

gutes gelingen!

 
 


Mittwoch, 3. September 2014

zwetschken-knödel [bochane zwetschgnknedl]

mit diesem eintrag habe ich meinen ersten gastbeitrag geschrieben - und zwar für die liebe mitzia von cook'n'roll, die wegen familiären gschichten etwas unterstützung für ihren blog brauchte. sie ist auch diejenige die mir immer wieder hilft, wann man posts online stellt, wie man sie beschlagwortet etc. - danke dafür!

bei ihr lief ja das blogevent 50ies... für dieses habe ich dieses leckere rezept gemacht.

gebackene zwetschkenknödel oder wie wir im mühlviertel (oö) sagen: bochane zwetschgnknedl. dieses rezept ist von meiner oma (1925 geboren) - das ist ein typisches essen, dass sie ihr und ihrer familie (bei 14 kindern  hieß es sparen) gemacht hat, da sie kartoffelbauern waren und zwetschken auch vorhanden waren - also etwas, dass sie sich leisten konnten.






für den kartoffelteig (erdöpfidoag) benötigt ihr:
1 kg gekochte kartoffel (am besten mehlige)
1 ei
eine gute prise salz und
250 g mehl (sind die kartoffel sehr speckig kann es auch etwas mehr sein)

zum füllen:
ca. 20 stk. zwetschken (wenn ihr größere knödel haben wollt, füllt sie einfach mit 2 stk. dann bitte doppelte menge zwetschken)

und außerdem:
200 ml milch und
40 g zucker (= 3 el zucker)

fettet eure auflaufform (meine mama hat mir ihre wunderbare 30 jahre alte riess auflaufform für die fotos geliehen) gut mit butter ein und heizt das backrohr bei 180° vor. - dann gehts schon los:
die kartoffel fein auf einen "haufen" passieren - eine kleine mulde eindrücken - das ei darauf schlagen - gut salzen und mit mehl überschütten. diesen haufen knetet ihr dann per hand zu einem teig (aufpassen dass euch das ei nicht rausflutscht) - bemehlt die arbeitsfläche gut - damit nix klebt. ich rolle mir aus dem teig dann immer eine rolle von ca. 10 cm durchmesser. davon schneide ich dann ca. 1 cm stücke runter - drücke sie auf der bemehlten arbeitsfläche flach - lege eine zwetschke in die mitte und forme es dann zu einem knödel. die knödel lege ich mir gleich in die befettete form. diesen vorgang wiederholen bis die form voll ist - dann gehts ab ins rohr für ca. 30 min. bis die knödel eine leichte farbe haben. nun erwärmt ihr die milch mit zucker, sodass sich der zucker auflöst und gießt die milch über und zwischen die knödel und lasst sie eine weitere halbe stunde (bis 40 min.) im rohr bis die knödel eine schöne farbe haben. raus damit und genießen. wer will kann sich noch einen el zucker aufs teller geben zum tunken...

sollte euch etwas kartoffelteig übrig bleiben könnt ihr meine leibspeise probieren: einfach flach drücken und gut bemehlt in eine beschichtete pfanne (ohne irgendwas rein) legen und auf beiden seiten schön kross anbraten - raus aus der pfanne, butter und salz drüber und ihr habt einen erdöpfifleck oder auch herdzellen genannt - ich liebe sie.

den teig könnt ihr natürlich auch für pikante knödel verwenden - am liebsten schneide ihr mir speck und wurstreste klein und fülle die knödel damit - auch in die gefettete form - nur die gezuckerte milch lasst ihr dann zur gänze weg.

ich hoffe euch schmecken die knödel und wünsche gutes gelingen! lg juxi








Dienstag, 26. August 2014

tarte tatin



dieser französische apfelkuchen schwirrt schon länger in meinem kopf - als nun beim blogevent von #tastesheriff  #ichbacksmir im august das thema "tarte" ist war klar, dass ich mich an die tarte tatin wage. ihr benötigt dazu nicht viel, nur:

zutaten:
200 g mehl
50 g zucker
100 g kalte butter
1 prise salz
2-3 el kaltes wasser
mehl für die arbeitsfläche

4-5 äpfel

150 g zucker
75 g butter

zuerst den mürbteig zubereiten: mehl, zucker, fein und klein geschnittener butter und salz mit den fingern zu streuseln verarbeiten. 2-3 el wasser zugeben und rasch zu einem glatten teig verkneten. in folie wickeln und 30 min. in den kühlschrank.

dann die äpfel am besten schälen (ich habs mit schale gemacht - ist aber dann beim essen nicht so toll) vierteln oder achteln - wie man mag und in eine auflaufform stapeln - wie am bild:


jetzt kann das backrohr auf 200° vorgeheizt werden.

den zucker in einen topf geben und bei kleiner bis mittlerer hitze schmelzen lassen. wenn dieser flüssig ist und schön hellbraun ist die 75 g butter zu dem karamell geben - bis sie geschmolzen ist und dann über die äpfel in die form gießen. ich habe den topf dann etwas auskühlen lassen, wasser eingefüllt und nochmal auf den herd gestellt und aufkochen lassen - dann war der topf auch gleich wieder sauber.



mürbteig aus dem kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten arbeitsfläche in größe der auflaufform ausrollen und über die äpfel legen - wer eine etwas tiefere form hat - schadet bestimmt nicht...

dann gehts für ca. 40 min. ab ins rohr (bis der teig hellbraun und knusprig ist).

aus dem rohr genommen, lässt ihr die auflaufform ca. 10 min. ruhen, damit sich das karamell etwas festigen kann, und euch die ganze sauce beim stürzen nicht daneben läuft (ich habe natürlich wieder mal nicht gewartet und kann euch sagen dass das eine große sauerei gibt *g*). dann legt ihr gewünschte servierplatte auf die auflaufform und stürzt den kuchen mit einem schnellen schwung raus.

am besten schmeckt der kuchen lauwarm überzuckert mit staubzucker und/oder mit einem klecks creme fraiche oder schlagobers. für ganze süße schleckermäuler darfs auch eine kugel vanilleeis sein.

gutes gelingen!









Mittwoch, 20. August 2014

nuss-bananen-schoko-cupcakes

da ich gerade schwer in backlaune bin, gibt es heute schon wieder ein neues rezept - dieses mal so richtig megaleckere schokoladige cupcakes - durch die pariser creme als topping ist es evtl. ein klein bisschen aufwendiger als sonst, weil man am besten schon am vortag dran denkt - aber es zahlt sich aus. besonders lecker finde ich die versteckten bananen im teig...


das rezept reicht für 12 (große) oder bis zu 18 kleinere cupcakes...

also am vorabend am besten die pariser creme machen:

350 ml schlagobers
500 g kochschokolade fein gehackt (oder sonstige schokoladenreste)
1 el honig
1 el butter

schokolade am besten mit einem großen kochmesser fein hacken, schlagobers am herd erwärmen - kurz aufkochen lassen und auf die gehackte schokolade mit honig und butter gießen - etwas warten und mit einem löffel glatt rühren - wenn es eine schöne flüssige masse ist püriere ich die masse noch mit einem pürierstab durch...
nun in einen kühlen raum stellen oder in den kühlschrank.  die masse muss vor dem aufdressieren aufgeschlagen werden - habt ihr sie im kühlschrank mind. 1-2 h vorher raus nehmen - im notfall für ca. 20 sek. in die mikrowelle. wenn ihr sie in einem kühlen raum habt evtl. 1 h vorher noch in den kühlschrank... aber das zeigt sich...

für den leckeren teig benötigt ihr:

2 eier
120 g staubzucker
60 g haselnüsse gerieben (oder welche nüsse ihr sonst mögt)
2 sehr reife bananen püriert
120 g zucker
1 pkg. vanillezucker
140 ml schlabobers
70 ml öl
170 g mehl
1 tl backpulver

backrohr auf 180 ° vorheizen und muffinform mit papierförmchen auslegen. eier trennen - das eiklar mit dem staubzucker zu schnee schlagen. in einer anderen schüssel mixt ihr eidotter mit den pürierten bananen, dem zucker, dem vanillezucker und dem schlagobers kurz, dann gebt ihr das öl dazu und mixt auch nur kurz weiter. mehl mit nüssen und backpulver vorsichtig unterrühren und zum schluss den eischnee am besten per hand unterheben. masse in die förmchen füllen (da die masse sehr flüssig ist könnt ihr sie mit einem schnabelmessbecher gut eingießen) und im backrohr ca. 25 min. backen.

auskühlen lassen und dann die pariser creme aufdressieren. ich habe die cupcakes noch mit einem zuckerblümchen dekoriert - fertig...

gutes gelingen!


die tolle etageré kommt von maggie's etagerés...





Dienstag, 19. August 2014

zwetschken-clafoutis

vierfach-super! erstens hat mir mein bruder diese tollen mini-auflaufformen geliehen (ich will mir nicht schon wieder was kaufen - meine küche platzt aus allen nähten) - 2. entdeckte ich ein supertolles einfaches clafoutis rezept bei kochen mit diana und 3. gibt es einen blogevent mit dem thema picknick von meine küchenschlacht und 4. hab ich zwetschken geschenkt bekommen. schön wenn alles so supertoll zusammenpasst - und clafoutis [gesprochen: klafuti] möchte ich schon lange mal ausprobieren.



zutaten:
150 g zwetschken
125 g sauerrahm
60 g rohrzucker
2 eier
1 tl vanillezucker

backrohr auf 180 ° vorheizen und förmchen mit butter ausfetten.
eier mit zucker und vanillezucker schaumig rühren, sauerrahm dazugeben und weiter rühren bis eine schöne masse entsteht. den teig in die gefetteten formen bis zur hälfte füllen - mit halbierten zwetschken belegen und dann die form auffüllen. ca. 20 min. backen - garnieren und lauwarm oder kalt servieren.

(die clafoutis könnt ihr ebenso mit kirschen/beeren/etc. machen)
die menge reicht für abgebildete mini formen - für eine kleine tarte-form würde ich die menge verdoppeln.

gutes gelingen!









Dienstag, 12. August 2014

kirsch-blechkuchen



für das blogevent von Chrissitally's Cupcakefactory habe ich mir einen fruchtigen fluffigen lockeren leichten sommer kuchen einfallen lassen. der kuchen wird super hoch, supersaftig und lecker ;)


 
ich weiß - kirschen sind zwar schon etwas außerhalb der saison, aber wer fleissig war mit pflücken hat bestimmt noch was im gefrierfach – und dort sollten sie ja eh nicht zu lange bleiben – also hier ein simpler kirsch-blech-kuchen:
 


 
zutaten:

1 kg kirschen, frisch oder eingefroren (oder 2 gläser weichseln = sauerkirschen)
200 g butter
170 g zucker
1 pkg. vanillezucker
1 prise salz
5 eier
300 g sauerrahm (=schmand)
400 g mehl
1 pkg. backpulver
1 zitrone, die abgeriebene schale davon


zubereitung:

kirschen entkernen und halbieren bzw. die sauerkirschen aus dem glas abtropfen lassen.
die eier mit zucker/vanillezucker schaumig schlagen. butter, salz, sauerrahm und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und gut verrühren. mehl am besten sieben und mit dem Backpulver unterheben. den teig auf einem gefetteten backblech gleichmäßig verstreichen. kirschen darauf verteilen, evtl. leicht dabei andrücken.
im vorgeheizten backrohr bei 180°C ca. 45 minuten backen. zum servieren mit staubzucker bestreuen – fertig.

gutes gelingen!





Sonntag, 10. August 2014

tortendekor-kurs bei cupcakes-wien


vor 2 jahren schon bekam ich von meinen freundinnen (danke ihr lieben!) einen gutschein für einen tortendekor-kurs bei cupcakes-wien. eeeendlich hab ich es geschafft einen termin zu ergattern und gleichzeitig eine schlafgelegenheit in wien (danke anna!). bis jetzt waren fondant und ich ja feinde - immer wieder gabs risse in den torten usw. aber ich glaube nach diesem kurs hab ich den dreh raus. wir bekamen tolle tipps und tricks. mit meiner torte war ich schlussendlich auch ganz zufrieden - die masche war nicht besonders aber ich musste ja was rauf machen - am hübschesten hätt ich sie nur mit randverzierung gefunden - weniger ist oft mehr - aber wenn schon zeit und material da ist probiert man eben....

lg von juxi





Musik: Christina Aquilera - Candyman (Youtube)