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Donnerstag, 26. April 2018

Rhabarberkuchen

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zum ersten Mal Rhabarberkuchen gemacht habe. Bisher immer nur verkostet, aber jetzt endlich ein Rhabarberkuchen Rezept ganz nach meinem Geschmack: alles zusammenrühren, ab aufs Blech und fertig!



Bei uns ist ja heute der erste Tag seit langem ohne sommerliche Temperaturen - das musste ich gleich nutzen: Kind zu Oma, Blogbeitrag schreiben und jetzt dann gleich zum Pfarrer zwecks Trauprotokoll. Jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange bis zu unserer Hochzeit und langsam aber doch werde ich doch etwas nervös: habe ich alles? biete ich meinen Gästen auch genug? Soll ich noch das oder das machen? Ich bin mir sicher alle ehemaligen Bräute wissen was ich meine ;D

Im nächsten Beitrag gibt es dann noch zu lesen, was sich noch Spontanes vor der Hochzeit aufgetan hat... ich bin schon so voller Vorfreude...

Nun aber zum eigentlichen Star: der Rhabarberkuchen am Blech!


Zutaten:
4 Eier
200 g Zucker
250 ml Wasser
200 g Mehl
2 Pkg. Vanillepuddingpulver
1 Pkg. Backpulver

500 g Rhabarber geschält, geputzt und in Stücke geschnitten

Zubereitung:
Zuerst wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und ein Backblech mit Backpapier ausgelegt.
Nun werden Eier, Zucker und Wasser sehr schaumig aufgeschlagen, dann wird das Mehl mit dem Puddingpulver und dem Backpulver vermischt und vorsichtig unter die Eiermasse gehoben.
Der Teig wird dann auf das Backblech gestrichen und mit dem Rhabarber belegt. Das Blech kommt dann für ca. 30 min. ins Backrohr.
Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.
Gutes Gelingen!



Montag, 16. April 2018

Baby Cookies

Heute habe ich wieder mal ein Rezept für die Kinderecke. Leider kommt die Kinderecke nicht ganz so gut an wie ich es mir vorgestellt hatte. An was liegt es? Habe ich nicht so viele Leser mit Kinder? Sind die Rezepte nicht die richtigen? Oder wird eh fleißig nachgebacken und ich bekomme nur kein Feedback?



Ich habe auf jeden Fall eine neue Idee - ich versuche zukünftig die Kinderecke-Rezepte immer am Hochstuhl zu fotografieren, sodass am ersten Blick zu erkennen ist, was ein Kinderrezept ist.  Ich werbe damit unbezahlt für Stokke und ihren Tripp Trapp - aber das mache ich mit gutem Gewissen. Ich hatte vor dem Tripp Trapp 2 andere Hochstühle, weil ich zu geizig für ihn war. Richtig zufrieden bin ich aber erst seit ich den habe - ich kann ihn wirklich mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich mag wie er mitwächst, die Farben, die Bezüge die so toll abzuwischen sind und dass er bei uns am Tisch sitzt. Wir verwenden den Tripp Trapp ohne den Tischchen. Das habe ich nur als Fotorequisite. Falls es jemanden interessiert: Unser Hochstuhl hat die Farbe forest green, der Bezug heißt grey star und der Tisch hat die Farbe storm grey.



Nun aber endlich zum Rezept: dieses ist so kurz und so einfach - darum musste etwas anderer Text in den Beitrag ;) Die Baby Cookies sind wirkklich was für die ganz Kleinen. Die etwas größeren, die schon Süßeres gewohnt sind werden wahrscheinlich weniger Freude damit haben - aber probiert es einfach aus - ihr seht an den Zutaten, dass sie es wert sind ausprobiert zu werden. Ich freu mich von euch zu hören, wie die Cookies bei euren Kleinen angekommen sind.



Zutaten:
100 g Obstbrei (ob Apfelmus, oder das Lieblingsgläschen des Kindes oder selbst püriert)
60 g feine Haferflocken

Zubereitung:
Backrohr auf 180° vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
Nun den Obstbrei und die Haferflocken in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Mit 2 Teelöffel die Masse auf das Backblech setzen und zu Cookies formen - die Cookies behalten genau die Form, so wie ihr sie auf das Blech setzt.
Dann für 20-25 min. backen - danach auskühlen lassen und genießen!
Gutes Gelingen!




Melamin-Teller: PR-Sample von siebenelefanten
Tray (Tisch) und Bezug für den Tripp Trapp: PR Samples von Stokke

Freitag, 13. April 2018

Apfel-Streusel-Kuchen

Streuselkuchen sind ja schon was ganz Feines, oder? Und Äpfel sind meist auch im Haus - deshalb gibt es bei uns heute diesen Apfel-Streusel-Kuchen.

Mal sehen ob bis am Sonntag noch was da ist - wir hoffen ja auf Grillwetter und da braucht es auch eine gute Nachspeise. Im Notfall wird er nochmal gebacken.

Ich hoffe ihr habt auch alle so tolles Wetter und wünsche euch ein tolles Wochenende!



Zutaten:
Streusel:
100 g Mehl
70 g Zucker (Rohrohrzucker)
1 TL Zimt
70 g Butter in Stückchen

Kuchen:
200 g Butter zimmerwarm
200 g Zucker (Rohrohrzucker)
1 Zitrone (abgeriebene Schale)
4 Eier
200 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

2-3 Äpfel geschält, entkernt und in Spalten geschnitten

Zubereitung:
Zuerst wird die Streuselkugel zubereitet - dafür Mehl, Zucker und Zimt miteinander vermengen, Butter dazu geben, mit den Händen zerbröseln bis Butter und der Rest miteinander verbunden sind, dann zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt für mind. 30 min. in den Kühlschrank geben.

Nun kann der Kuchen gerührt werden: Butter mit Zucker schaumig mixen, dann die abgeriebene Zitronenschale untermengen. Die Eier einzeln unterrühren und dann schaumig rühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben.

Backrohr auf 180° vorheizen.

Die Hälfte der Teigmasse in eine gefettete, gebröselte oder mit Backtrennspray besprühte Springform (26 cm) geben, mit der Hälfte der Äpfel belegen, dann den restlichen Teig über den Äpfeln verteilen und wieder mit Apfelspalten belegen. Nun wird die Teigkugel aus dem Kühlschrank genommen und mit Hilfe einer groben Raspel die Streusel geraspelt - diese über den Kuchen verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° für 45 min. backen.

Danach aus dem Backrohr nehmen, überkühlen lassen, aus der Form lösen und im Idealfall noch warm servieren.

Gutes Gelingen!








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Montag, 9. April 2018

Malakofftorte

Eine meiner Lieblingstorten ist die Malakofftorte. Ganz einfach und auf jeden Fall auch was für Anfänger. Ich glaube so eine muss ich mir noch für das Kuchenbuffet bei meiner Hochzeit wünschen. Die Malakoff dekoriert man sonst ja mit Biskotten (am besten halb in Schoko getunkt) aber sobald Erdbeeren verfügbar sind, kommen die bei mir überall drauf - ich liebe Erdbeeren!

Ich arbeite im Rezept mit Gelatineblätter und ich weiß, dass das viele nicht mögen - wer also nicht mit Gelatine arbeiten möchte ersetzt 1 Becher Schlagobers mit 1 Pkg. Qimiq natur - rührt diese glatt, dann Schlagobers und Staubzucker dazu und mind. 2h kühl stellen.


Zutaten:
Biskuit:
3 Eier
60 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
60 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

Creme:
750 ml Schlagobers
60 g Staubzucker
5 Blatt Gelatine

1 Pkg. Biskotten (ich hatte die von Manner)
1 Tasse Kaffee kalt
Mandeln gehobelt

Zubereitung:
Idealerweise bereitet man am Vorabend Biskuit und Creme zu und setzt die Torte am Serviertag zusammen (so dass sie noch mind. 2 h durchkühlen/durchziehen kann).
Für das Biskuit Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und dann Mehl mit Backpulver unterheben und im vorgeheizten Backrohr bei 180° für 15 min. backen.
Für die Creme erst die Gelatineblätter in kalten Wasser einweichen, dann Schlagobers mit Staubzucker steif schlagen. Nun die eingeweichte Gelatine ausdrücken, in einem Topf auf der Herdplatte erwärmen bis sie flüssig ist, dann 2-3 EL von der Creme in den Topf einrühren (mit einem Schneebesen) und dann alles vom Topf gut in die Creme einrühren. Wer nicht mit Gelatine arbeiten will sondern mit Qimiq liest die Anleitung ganz oben im Blogbeitrag.

Für das Zusammensetzen der Torte den Ring der Springform um das Biskuit legen und zumachen, dann eine Schicht Creme darauf verteilen, dann in Kaffee getunkte Biskotten darauf verteilen, diese wieder mit Creme bedecken, dann wieder eine Lage Biskotten und zum Schluss eine Lage Creme und dann kühlen. Gut gekühlt kann der Tortenring abgenommen werden und die Torte verziert werden. Ich habe gehobelte Mandeln und Erdbeeren verwendet.
Gutes Gelingen!






Dienstag, 3. April 2018

Apfelstrudel gezogen

Ich weiß nicht wie lange ich schon einen ganz normalen Apfelstrudel zeigen möchte. Nun hab ich es endlich geschafft ihn zu fotografieren bevor er weg ist. Ganz besonders stolz bin ich auf das 1. Foto wo ich Puderzucker drüber streue :D :D :D

Der Apfelstrudel kommt in die Kategorie "Kinderecke", da der gesamte Strudel 2 EL Zucker enthält und die könnten in jedem Fall auch weggelassen werden. Bei uns kommt bei den Erwachsenenstücken Puderzucker drauf - bei den Kinderstücken nicht - ja ich weiß wir sind fies - dennoch denke ich, ich tu meinem Kind einen Gefallen damit.

Aber wie immer gilt: jeder wie er mag! Zum Thema Zimt habe ich in der Kinderecke schon etwas in einem Infofeld geschrieben - also warum ich Ceylon-Zimt verwende...

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:
300 g Mehl
1 Prise Salz
1 EL Öl
230 g lauwarmes Wasser

50 g Butter

1 kg Äpfel (entkernt, geschält und feinblättrig geschnitten)
2 EL Zucker
2 EL Zimt
(Rosinen)

Zubereitung:
1. Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig rühren - abgedeckt mind. 1 h bei Raumtemperatur rasten lassen.
2. 50 g Butter in eine Auflaufform geben und im Backrohr bei 180° zergehen lassen.
3. Den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten, sodass er nicht mehr klebrig ist - gegebenenfalls noch etwas Mehl einkneten. Dann auf ein bemehltes Baumwolltuch geben, dünn ausrollen und dann per Hand ziehen - umso größer umso besser. Im Idealfall kann man durch den Teig hindurch sehen.
4. Äpfel, Zucker und Zimt (wer mag: auch Rosinen) auf dem Teig verteilen und dann mithilfe des Tuches zu einem Strudel rollen. Diese in die gebutterte Auflaufform geben und etwa 1 h bei 180° backen.
Gutes Gelingen!